Träume, Sehnsüchte und Visionen



Wir alle haben Träume, Sehnsüchte und Visionen. Am Jahresanfang sind sie lebendig und beleben uns immer wieder. Sie zeigen uns neue Wege, geben uns Kraft und wir freuen uns darauf, sie zu leben.
Zum Jahresende gibt es dann eine Zeit der Reflektion und wir stellen zum wiederholten Male fest, dass manche unserer Träume im Alltag untergegangen sind. Wir stellen fest, dass manche Sehnsüchte unerfüllt geblieben sind. Leider stellen wir auch fest, dass manche Visionen viel mehr Illusionen waren, denen wir nur all zu gerne gefolgt sind.
All das war dennoch die Motivation und die Kraft, die das persönliche Lebensrad immer wieder am Laufen gehalten hat. Die Kraft, die sich den Lebensstürmen stellte und in der Dunkelheit das Licht erhielt.
Wer sich nicht traut, seine Träume, Sehnsüchte und Visionen in die Wirklichkeit zu holen, der hat nicht wirklich gelebt. Auch wenn es sich vielleicht später nur als eine Illusion von all dem herausstellt.
Es ist die Dankbarkeit, die bleibt, selbst wenn die Visionen wie Seifenblasen zerplatzen. Sie waren dennoch da und wir waren für eine Weile glücklicher, zielstrebiger und abenteuerlustiger. Das Leben war für kurze Zeit bunter, heller und viel lebendiger.
Selbst wenn dies die einzigen Gründe waren, um Träume, Sehnsüchte und Visionen zu leben... selbst dann würde ich es immer wieder versuchen. Ich würde es immer wieder wagen. Ich würde immer wieder dankbar sein, für jeden solchen Augenblick, Auch wenn es wehtut... so hatte ich doch den Mut, mein Lebensabenteuer auszuleben.
Danke an die Menschen, die es mit mir wagten.
Danke für jeden solchen Augenblick.
(© Cornelia G. Becker)

Ich wünsche allen einen guten Rutsch
und ein spannendes und visionäres Jahr 2015
Liebe Grüße
Cornelia G. Becker

Frohe Weihnachten




Ich bedanke mich
für all die lieben Kontakte
für all die tollen Gespräche
für die Anteilnahme und
vor allem für die Freundschaft

Ich bedanke mich aber auch
für all die kleinen Stolpersteine
für schmerzliche Diskussion
für Hürden auf meinem Lebensweg
für Menschen, die nicht meiner Meinung waren,
denn all das hat mich zu mir selbst gebracht.

Ich wünsche Euch allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Liebe Grüße
Cornelia G. Becker




Nachdenkliches zu Weihnachten


Hier wird gemordet, dort wird gehetzt.
Überall auf der Erde werden Messer gewetzt.
Macht ist wie ein Stern, nach dem man gern greift,
und mancher glaubt, dass er so innerlich reift.

Menschen leiden Hunger, sind einsam und allein.
Andere lassen keine Liebe mehr in ihr Herz hinein.
Doch zu Weihnachten zeigt sich alles im anderen Licht,
die wahren Hintergründe, die sieht man lieber nicht.

Für kurze Augenblicke hält jeder mal still,
und mancher fragt sich, was er wirklich will.
Leider sind viele Vorsätze auch schnell verschwunden,
und bei manchem bleiben tiefe schmerzende Wunden.

Das neue Jahr bringt dann auch wieder neuen Mut,
und jeder glaubt, dass er wirklich das Richtige tut.
Spätestens zum nächsten besinnlichen Weihnachtsfest,
stellt manch einer mit Trauer dann wieder fest,
dass sich in der Welt eines wirklich hartnäckig hält:
Die Hoffnung auf Liebe, bevor durch Hass alles zerfällt.

© Cornelia G. Becker


Es ist die Liebe


Es ist die Liebe

Es ist die Liebe, die Dich von Schmerzen befreit.
Die Liebe ist das Licht in Deiner Dunkelheit.

Es ist die Liebe, die Dir hilft auf Deinem Weg.
Die Liebe begleitet Dich über den unsicheren Steg.

Es ist die Liebe, die Dir einen Regenbogen malt.
Die Liebe trägt Dich auch an einem schweren Tag.

Es ist die Liebe, die Dich wieder zu Dir selber bringt.
Die Liebe bringt das frohe Lachen wie bei einem Kind.

Es ist die Liebe, die Dich immer wieder hält,
auch wenn Du glaubst, dass alles in Dir zerfällt.

© Cornelia G. Becker


Glaubst Du daran?



Wir werden immer Liebe und Licht sein.
Ob wir daran glauben oder nicht.
Früher oder später kommen wir zurück ins verlorene Paradies.
Denn wir sind alle Engel Gottes.
Wir sind auf dieser Welt, um uns selbst zu erfahren.
Um herauszufinden, wer wir sind und wer wir wieder sein können.
Wir sind Ewigkeit.
Wir kamen aus der Ewigkeit und wir gehen dahin zurück.
Dazwischen ist die Bereitschaft, Erfahrungen zu machen, die uns erkennen lassen, wer wir wirklich sind.
Erfahrungen, die schmerzhaft sind, die auch unglaublich liebevoll sein können.
Erfahrungen von Trauer und Leid, von Hoffnungslosigkeit und Wut.
Erfahrungen von Freude und Glück.
Doch welche Erfahrungen wir auch immer wählen, wir kommen immer zum Einen zurück.
Denn wir sind Engel des Lichts und der Liebe.
Nichts wird das jemals ändern.
Wir können uns zwar entscheiden, es eine Weile vergessen zu wollen. 
Aber wir werden es immer irgendwann wieder finden.
Früher oder später.

© Cornelia G. Becker

Happy Thanksgiving





Happy Thanksgiving to all my friends in America.
Thank you for your friendship and your love 
and have a wonderful day.

Wir sind...

Wir sind

Wir sind Hoffnung, wir sind Leben,
wir sind Liebe und auch Glück.
Alles, was wir auch immer geben,
kommt einmal zu uns zurück.

Wir sind Licht und nicht nur Schatten,
wir sind Mut und Zuversicht.
Akzeptieren wir auch hohe Latten,
dann finden wir den Weg zum Licht.

Wir sind Träume und Visionen,
wir erschaffen uns täglich erneut.
Erkennen wir die Kräfte, die da wohnen,
ist da immer was, was unser Herz erfreut.

Wir können diese Liebe leben,
wir finden ihn, den Weg zum Licht.
Welches Ziel wir auch erstreben,
es ist immer auch der Weg zum Ich.

© Cornelia G. Becker

Was ich über Engel denke



Engel haben für mich nicht wirklich etwas mit der Kirche zu tun.
Sie sind auch keine glorifizierten Alleskönner.

Engel sind für mich Energie, die ich wahrnehmen kann.
Engel sind für mich Helfer, wenn es mir mal nicht so gut geht.
Engel sind auch da, wenn es mir gut geht und sie schützen mich in einer Weise, die mir nicht bewusst wird, weil ich wie blind durch mein Leben gehe. Sie schützen mich ständig, auch wenn ich es oft nicht erkennen kann.
Engel sind für mich wie Freunde, die mir Liebe, Kraft und Zuversicht geben. Die mich auf schweren Wegen begleiten und mir als innere Stimme immer wieder neue Lösungswege und Sichtweise eröffnen.
Engel sind für mich kleine Geschenke von Gott, vom Universum, von einer höheren Instanz. Sie verkörpern die Liebe und das Licht.
Vielleicht sind sie Seelen, die mich an meine Heimat erinnern wollen.
Sie wollen mir vielleicht nur sagen, dass ich selbst ein Engel bin und es nur vergessen habe, als ich mich entschloss, in einem Körper auf der Erde zu leben.

Wir sind vielleicht alle kleine Engel, die sich entschlossen haben, eine Erfahrung zu machen, die uns zu uns selbst zurück bringt.

Mehr meiner Gedichte findet Ihr in meinem Ebook "Mit Engeln durch das Jahr" oder im Taschenbuch.

Mögen Euch die Engel auf Eurem Weg immer begleiten und beschützen.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Cornelia G. Becker

Das letzte Weihnachtsfest


Was schenkt man jemanden zum Weihnachtsfest, der sterben wird und vermutlich das nächste Jahr nicht mehr überleben wird?
Was schenkt man jemandem zu Weihnachten, von dem man genau weiß, dass es seine letzten Weihnachten sein werden?

Sie kannte diese Gefühle sehr genau. Das hatte sie mit ihrem Vater erlebt und im letzten Jahr mit ihrer Freundin.
Was schenkt man einem Menschen, den man liebt, von dem man weiß, er würde dieses Geschenk gar nicht mehr wirklich nutzen können.
Sie erinnerte sich an das letzte Jahr und an ihre Freundin.
Man schenkt ihm Zeit und Verständnis. Man hört ihr zu und genießt die wenigen Monate, Tage oder Stunden, die einem noch bleiben.
Man erinnert sich vielleicht an gemeinsame schöne Zeiten.
Man lässt Gefühle zu. Die eigenen und die des anderen.
Man spürt die Trauer und vielleicht die Angst vor dem Sterben.
Man fühlt mit. Das heißt nicht mitleiden. Mitfühlen, Tränen zu lassen, ist etwas anderes als Mitleid.
Man ist einfach für den anderen da. Erleichtert ihm den Weg auf die andere Seite. Wenn nicht mit Taten, dann wenigstens mit liebevollen Gedanken.
Man geht mit ihr gemeinsam und hilft ihr zu akzeptieren was ist. Vielleicht ist es ja auch eine Erleichterung für diejenige. Vielleicht will sie ja dieses Leben so wirklich nicht mehr leben. Vielleicht kann sie es gar nicht mehr, hat keine Kraft mehr. Vielleicht hat sie nur Angst vor der anderen Seite.
Man könnte ihr ja auch vermitteln, dass die andere Seite nur eine andere Form von Existenz ist, frei von Schmerzen und Leid. Freiheit und ganz neue Möglichkeiten.
Mit welchem Frieden könnte sie dann vielleicht einschlafen und auf die andere Seite gehen.

Vielleicht sind wir es ja, die das nicht zulassen wollen. Vielleicht haben wir Angst vor dem Leid und der Trauer, die uns dann überfällt, wenn der geliebte Mensch nicht mehr in unserem Leben ist. Vielleicht halten wir ihn deshalb so fest und er spürt es und will uns nicht allein lassen. Er weiß aber auch, dass er nicht bleiben kann. Vielleicht müssen wir lernen, ihn einfach liebevoll aus seinem Leben zu entlassen, damit er in Frieden gehen kann.

Sie dachte an ihren Vater und wie lange die ganze Familie ihn festgehalten hatte. Sie dachte daran, wie er wohl nach seinem Tod noch jahrelang irgendwo herumirrte, weil die Familie ihn nicht ankommen ließ. Aber sie konnten ihn doch auch nicht mehr zurückholen. Sie würden ihm so nur das Ankommen auf der anderen Seite schwer machen.
Das wollte sie eigentlich nicht wirklich. Und doch hatte sie ihren Vater noch 2 Jahre in ihrem Leben gefangen gehalten.
Sie dachte an ihre Freundin, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht ganz friedlich eingeschlafen war. War sie wirklich so friedlich eingeschlafen?
Konnte sie während ihres Sterbens sehen, was da auf der anderen Seite auf sie wartete?
Konnte sie fühlen, dass es dort viel leichter sein würde?
Konnte sie deswegen so friedlich einschlafen?
Spürte sie im Sterben diese allumfassende Liebe?
Konnte sie dieses Licht sehen?

Die Auseinandersetzung mit dem Tod muss nicht mit Angst und Wut und Schmerz verbunden sein. Das Ankommen auf der anderen Seite kann ebenso von Liebe und Licht erfüllt sein. Wenn wir es einfach nur erkennen und annehmen können, dann finden wir Frieden und können loslassen.


Was für ein schöner Gedanke.

© Cornelia G. Becker

My light


My light

You can hurt me
You can take away my everything
You can bring me tears and pain
You can banish me into the darkness
But at one thing you'll never succeed:

Taking away the knowledge
of where MY light is.


© Cornelia G. Becker


Illusion



Welche Bilder malst Du von Deiner Welt?
Welche Wirklichkeit ist es, die für Dich zählt?
Welches Theaterstück hast Du für Dich gewählt?
Wie sieht sie heute aus, Deine persönliche Realität?

Ist das ganze Leben nur eine einzige Illusion?
Ist es irgendwie festgelegt, seit vielen Jahren schon?
Glaubst Du, Du hättest die Chance das Ziel zu wählen?
Oder sind es nur die Fragen der Wahl, die Dich quälen?

Vielleicht ist das Ziel ja schon immer vorgegeben.
Nur der Weg dorthin, den musst Du noch leben.
Vielleicht war von Anfang an schon alles klar,
Du erkennst es nur nicht, nimmst es nicht wahr.

Du zimmerst Dir nur Dein eigenes kleines Ich,
siehst nur die größeren Zusammenhänge nicht.
Irgendwann findest Du die Wahrheit für Dich schon.
Begreifst Du es wirklich? Das Leben ist nur Illusion.

© Cornelia G. Becker


Das Leben


Das Leben

Zwei Schritte vor und einer zurück.
Das Leben hat seinen eigenen Tritt.
Wenn Du glaubst, dass es rückwärts geht,
oder irgendwie auf der Stelle steht,
dann will es Dir noch etwas sagen,
dann will es vielleicht nochmal fragen,
was Dir in dieser Zeit entgangen ist,
oder was Du vielleicht noch vermisst.

Das Leben geht Wege, die Du noch nicht verstehst.
Über unbekannte Stege, die Du noch nicht gehst.
Doch wenn du ihm mutig immer wieder folgst,
und manche Schritte noch mal wiederholst,
kommst Du Dir näher in jedem Augenblick
und findest immer wieder ein Stück vom Glück.

© Cornelia G. Becker


Indian Summer an der Bergstraße



Wenn die Sonne scheint,
ist der Odenwald Indian Summer pur.
Wer will denn da in die Ferne reisen,
wenn es hier so schön sein kann

Liebe Grüße und einen
sonnigen, schönen Sonntag
wünsche ich Euch allen



Andere



Die Menschen in Deinem Umfeld
sind die stillen oder lauten Helfer
auf Deinem Weg zu Dir selbst.

Danke für all die Menschen,
die mich auf meinem Lebensweg begleitet haben
und mir auf sehr unterschiedliche Weise geholfen haben,
zu werden, was ich heute bin.

Zwar waren nicht alle freundlich,
aber ich bin mir sicher,
dass sie mir etwas zeigen wollten,
was ich vielleicht lernen sollte.
Danke auch dafür.

Seltsam mag es vielleicht klingen,
wenn ich danke sage,
für die Menschen, die mir weggetan haben.
Als ich es erkennen konnte,
waren sie diejenigen,
die mich am meisten wachsen ließen.
Danke auch dafür.

© Cornelia G. Becker

Danke schön

Ich danke Euch allen für die
vielen lieben Glückwünsche
zu meinem Geburtstag
Ihr seid echt suuuuuppppeeer


Engelkalender 2015

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Sehnsucht und die Folgen



Sehnsucht nach

Sie sehnte sich nach einer liebevollen Welt,
in der auch die Menschlichkeit nicht fehlt.

Sie sehnte sich nach mehr Gemeinsamkeit,
ohne all diese hektische Geschäftigkeit.

Sie sehnte sich nach Mitgefühl und inniger Nähe
und einem, der all diese schweren Wege mitgehe.

Sie sehnte sich nach Hilfe und gegenseitigem Verstehen
und Menschen, die in Not helfend zueinanderstehen.

Sie sehnte sich nach Geborgenheit und nach Glück,
nicht nur Reichtum und Macht für einen Augenblick.

Sie sehnte sich nach einer liebevollen, glücklichen Welt,
doch die Realität zeigte ihr, wie leicht die Hoffnung zerfällt.

Sie sehnte sich nach Liebe und das Leben ging vorbei,
sie lebte für die Sehnsucht und verlor sich selbst dabei.

© Cornelia G. Becker


Nur die Liebe zählt



Fühlst Du die Liebe in Dir selber nicht?
Siehst Du es nicht, dieses innere Licht?
Vertraust Du auf die innere Stimme in Dir?
Sie weiß längst die Antworten - folge ihr.

Was gibt es zu tun, was Du nicht getan hast?
Warum erdrückt Dich denn diese Lebenslast?
Vertraust Du auf Dich und auf das, was Du kannst?
Erkennst Du, was Du aus Deinem Leben verbannst?

Dabei ist es die Angst, die Dich langsam zerfrisst,
weil Du glaubst, dass sie irgendwie übermächtig ist.
Doch was kann Dir passieren, wenn Liebe Dich trägt?
Für eine Wende in der Sackgasse ist es niemals zu spät.

Es ist Dein Leben und auch Deine Zeit.
Siehst Du nicht, welche Kraft Liebe verleiht?
Sie ist Deine Führung und Dein inneres Licht
und auch der Halt, wenn mal alles zerbricht.

© Cornelia G. Becker


Verlorenes Paradies


Zwei Seelen trafen sich im Hier und Jetzt.
Das Leben hatte sie sehr oft schon gehetzt.
Viele Wunden hatten sie auf ihrer Haut
und viele Schmerzen waren ihnen vertraut.

Ihre Sehnsucht nach dieser einen Liebe,
verdrängte die Schmerzen und die Hiebe.
Ihre Sehnsucht nach diesem einen Glück,
verdrängte so manchen traurigen Augenblick.

So trafen sich die Seelen in einer anderen Welt,
in der nur die gelebte Liebe wirklich zählt.
Sie gaben dem Augenblick ihre Aufmerksamkeit
und lebten die Hingabe und die Glückseligkeit.

Es war wie Heimkommen ins verlorene Paradies.
Es war die Befreiung aus dem eigenen Verlies.
Es war wie ein neuer Stern am Firmament,
der im Licht und der Liebe der Ewigkeit brennt.

Doch die Menschenkinder kannten solche Gefühle nicht.
An manchen Tagen verloren sie die Liebe und das Licht.
Viel zu schön war es in diesem gelebten Paradies.
Menschenkinder leben lieber im selbstgebauten Verlies.

So suchten die beiden Menschen nach der "wahren" Realität.
und erkannten, was sie da wirklich taten, viel zu spät.
Sie fanden die Schlange und den Haken daran
und verloren sich in diesem traurigen Zwang.

Die Hölle erschufen sie und verloren das Paradies.
Das Leben war einfacher in ihrem eigenen Verlies.
Als sie begriffen, dass Menschen reine Liebe nicht ertragen,
wünschten sie sich das Glück zurück, aus vergangenen Tagen.

Noch einmal ein solcher Tag in Liebe und Licht.
Doch die Menschenkinder fanden den Schlüssel nicht.

© Cornelia G. Becker


Tief im Inneren



Es ist meine Sehnsucht nach Liebe und Licht.
Sie stillt sich im Außen irgendwie nicht.
Sie ist etwas, das ich ganz tief in mir fühle,
was ich in meinem Herzen ganz deutlich spüre.

Kennst Du diese Sehnsucht? Verstehst Du mich?
Weißt Du von dieser Liebe und diesem Licht?
Es ist irgendwie aus einer ganz anderen Welt.
Es erscheint, wenn die Wirklichkeit kurz zerfällt.

Es ist ein Urgefühl, ganz ganz tief in mir.
Wie ein bunter Regenbogen im Jetzt und Hier.
Es ist wie ein Tor zu meinem inneren Paradies.
Es befreit mich aus diesem Lebensverlies.

Es ist wie schweben, wie Federn im Wind.
Es ist so unbeschwert, wie ein glückliches Kind.
Es ist ein Gefühl von Freiheit und leben im Licht.
Es zaubert mir ein verträumtes Lächeln aufs Gesicht.

Es macht mich offen für meine innere Welt.
Es hält mich, wenn rundherum alles zerfällt.
Es ist mein tiefster Gedanke, mein Weg zum Ich.
Und wenn ich es fühle, erstrahlt mein Licht.

© Cornelia G. Becker


Zeit



Zeit ist vielleicht etwas, was wir erfunden haben,
um Ereignisse in der richtigen Reihenfolge einzutragen.

Was wäre, wenn es Zeit eigentlich nicht gäbe
und meine Aufmerksamkeit allein im Augenblick läge?

Würde ich dann die Orientierung ganz verlieren?
Oder würde ich mich an der Gegenwart orientieren?

Würde ich weniger Zeit für Vergangenheit verschwenden?
Würde ich nicht mehr so oft an die Zukunft denken?

Würde ich mich wahrnehmen, wie ich wirklich bin?
Oder ergäbe das Leben dann gar keinen richtigen Sinn?

Wie wäre mein Leben, ohne das Wissen von Zeit?
Wäre jeder Tag einfach getragen von Leichtigkeit?

Wäre alles richtig, so wie es im Augenblick ist?
Wie fühlst Du Dich, wenn Du die Zeit mal vergisst?

© Cornelia G. Becker


Herz mit Herz



Was wäre, wenn ein Herz mit einem anderen spricht,
nicht wie Menschen von Angesicht zu Angesicht?

Was wäre, wenn zwei Herzen ihre eigene Sprache sprechen,
nicht wie zwei Menschen mit all ihren kleinen Schwächen?

Was wäre, wenn sich diese Herzen versuchen zu verstehen,
nicht wie zwei Menschen, die dann getrennte Wege gehen?

Was wäre, wenn das eine Herz dem anderen all die Liebe schenkt,
nicht wie zwei Menschen, bei denen jeder mit Verletzungen denkt?

Was wäre, wenn für die Herzen längst Frieden und Liebe ist,
nicht wie zwei Menschen, die die Trauer noch zerfrisst?

Was wäre, wenn zwei Herzen sich schon liebevoll vereinen,
nicht wie zwei Menschen, die über ihr Leben weinen?

Was wäre, wenn zwei Herzen schon wissen, dass sie eins nur sind,
nicht wie zwei Menschen, die suchen wie ein verlorenes Kind?

*****

Was wäre, wenn alle Herzen von Glück und Liebe reden?
Würden alle Menschen dann wirklich in Frieden leben?

Was wäre, wenn alle Herzen einfach nur Dankbarkeit spüren?
Würde das dann zu dieser ersehnten Glückseligkeit führen?

Was wäre, wenn alle Herzen so befreit wären aus dem Verlies?
Wären dann alle Menschen wieder im erwünschten Paradies?

© Cornelia G. Becker


Das Leben ist... Dankbarkeit



Es gibt Menschen in meinem Leben, die glauben, dass ich viele verrückte Dinge getan habe.
Es gibt Menschen in meinem Leben, die hätten dazu vielleicht gar keinen Mut.
Es gibt Menschen in meinem Leben, die wüssten gar nicht, wie man das Leben als Abenteuer begreifen kann.
Es gibt Menschen in meinem Leben, die glauben nicht wie ich, immer noch an das Gute.

Es gibt Menschen in meinem Leben, mit denen ich Visionen leben durfte.
Und wenn mich heute jemand fragen würde, ob ich es noch einmal riskieren würde, solche Visionen zu leben, würde ich ohne zu zögern JAAAAAAA sagen.
Denn das Leben ist viel mehr als Konventionen, Regeln und Anpassung.
Das Leben ist immer wieder Neuentdeckung, immer wieder spannend, immer wieder eine Herausforderung, immer wieder eine Erfahrung wert... immer wieder ein Geschenk, dass ich mit Dankbarkeit annehmen kann.

Deshalb danke ich allen, die mir auf meinem Lebensweg zur Seite standen, bei denen ich mich getragen und geborgen fühlen durfte.

© Cornelia G. Becker

Das Licht in mir



Ich bin nur ein kleines Menschenkind.
Meine Zeit auf Erden vergeht geschwind.

Als ich auf diese Welt kam, vergaß ich wer ich bin.
Solang ich hier bin, such ich verlorenen Lebenssinn.
Dabei weiß ich tief in meinem Herzen drin,
dass ich ein leuchtender Lichtstrahl bin.

Ich weiß genau, dass mich die Liebe hält,
auch wenn im Leben mal alles zerfällt.
Ich weiß, dass mich nichts wirklich verletzt,
auch wenn mich manches Gefühl mal hetzt.

Ich weiß, dass ich richtig bin, so wie ich bin,
und jede Begegnung bringt mich mehr dahin,
dass ich mich erinnere, an das Licht tief in mir,
das sich nur selbst erfahren will im Jetzt und Hier.

© Cornelia G. Becker



Liebe heilt



Es ist nicht die Zeit, die alle Wunden heilt.
Es ist die Liebe, die in Deinem Herzen verweilt.
Lass die Gefühle zu und achte auf Dich.
Dann findest Du immer den Weg zum Licht.

© Cornelia G. Becker


Auf der Suche nach dem Glück


Glück bei anderen findest Du nicht.
Du verlierst dabei Dein eigenes Ich.
Du verleugnest, was Du wirklich willst,
hoffst, dass etwas Deine Sehnsucht stillt.

Bei anderen erreichst Du das aber nicht.
Abends schaust Du traurig in Dein Gesicht.
Du versuchst zu begreifen, was Du da machst
und fragst Dich, warum Du darüber lachst.

Warum sagst Du nicht, was wichtig für Dich ist?
Warum greifst Du leichter zu einer kleinen List?
Den Einzigen, den Du damit wirklich betrügst,
der bist Du, weil Du Dich selbst noch belügst.

Du verleugnest Dein Wesen, Dein wahres Ich
und führst Dich damit selber hinters Licht.
Dem Anderen ist das allerdings einerlei
und Du verlierst nur Dich selber dabei.

Geh auf die Suche nach Deinem Glück.
Lebe Dich jetzt und im Augenblick.
Deine Zeit ist kostbar, nutz sie für Dich.
Dann findest Du Liebe, Glück und Licht.

© Cornelia G. Becker

Leben pur



Manchmal, wenn das Leben Dir traurig erscheint
und Du hast vielleicht im Stillen Tränen geweint,
dann nimmt eine Stunde und lausche der Natur,
in kleinen Dingen findest Du das Leben pur.
Die Farben bringen Deiner Seele ein Licht.
Das Leben ist schön, erkennst Du das nicht?

© Cornelia G. Becker


Das Leben ist zu kurz



Das Leben ist Veränderung.
Nichts bleibt wie es ist.
Alles verändern sich.
Alles wächst und vergeht.
Und auch Erinnerungen sind nur kleine Geschenke,
die in einer anderen Welt ihre Bedeutung verlieren.
Nutze den Augenblick,
nutze die Begegnungen,
nutze die Liebe
und lebe heute... 
denn das Leben ist zu kurz.
Nur ein kleiner Augenblick in der Ewigkeit.
Also nutze diese kurze Zeit.

© Cornelia G. Becker

Hinter Deiner Maske



Hinter Deiner Maske, versteckst Du Dein wahres Ich.
Hinter Deiner Maske, erkennt man Dich vielleicht nicht.
Mit all Deiner Freundlichkeit kommst Du gut an,
wie ehrlich bist Du wirklich – was bist Du für ein Mann?

Hinter Deiner Maske verbirgst Du all Deine Traurigkeit.
Hinter Deiner Maske versteckst Du Dich für alle Zeit.
Wer Du wirklich bist, willst Du niemandem zeigen,
quälende Fragen willst Du lieber einfach vermeiden.

Hinter Deiner Maske siehst Du Dich selber nicht.
Hinter Deiner Maske erkennst Du nicht Dein Gesicht.
So siehst Du dann die Tränen der Vergangenheit nicht,
und stellst Dich lieber selbst in ein schönes helles Licht.

Hinter Deiner Maske verbirgt sich Wut und Leid.
Hinter Deiner Maske ist nicht immer Heiterkeit.
Doch der Welt zeigst Du ein freundliches Gesicht
und glaubst, durch die Maske merkt man es nicht.

Doch, lieber Freund, lass Dir eines in Liebe sagen,
trotz Deiner Maske höre ich zwischen Worten Fragen.
Und manchmal kann ich diese Wut deutlich spüren.
Trotz Maske kannst Du mich nicht so leicht verführen.

Den einzigen, den Du dabei tatsächlich betrügst,
den, den Du dabei immer wieder neu belügst,
der bist Du selber und das ist wirklich gemein,
selbst wenn die Maske leuchtet im hellen Schein.

© Cornelia G. Becker

Was lieben bedeuten kann




Lieben bedeutet vielleicht:
Loslassen und Glück wünschen

Lieben bedeutet vielleicht:
Liebevolle Erinnerungen in der Vergangenheit lassen und die Gegenwart erleben und für die Zukunft planen und nicht, sich an diesen Erinnerungen festzuklammern.

Lieben bedeutet vielleicht auch:
Zu erkennen, dass solche Bänder nicht zerschnitten sind, nur weil die Menschen, die man liebt, andere Wege gehen.

Lieben bedeutet vielleicht:
Dankbarkeit empfinden, für all diese wunderschöne Zeit mit dem geliebten Weggefährten.

© Cornelia G. Becker

When an angel speaks to you





If life is dark and full of sorrow
look for the new day and for tomorrow
there will be an angel taking care of you
and his wing is touching you
through tears and rain and bad feeling
and this angel will make you dreaming
from a better way and better weeks
hear this angel... when he speaks

© Cornelia G. Becker

Herzliche Herbstgrüße


Seele mit Liebe und Licht




Sie wollten mir den Glauben
an die innere Schönheit zerstören.

Sie haben den Schmetterling in mir
mit ihren schmutzigen Fingern angefasst,
so konnte er nicht mehr fliegen.

Dem Adler in mir
haben sie die Flügel gestutzt
und ihm so die Freiheit genommen.

Die bunten Luftballone in mir
haben sie mit ihren Pfeilen
zum Platzen gebracht.

Dem Träumer in mir
haben sie versucht,
die Realität nahe zu bringen.

Aber meine Seele,
die Liebe und das Licht in mir
konnten sie mir niemals nehmen.

© Cornelia G. Becker


Gratitude


Gratitude

When I found your picture
and wish you all the luck in the world,
I never thought
there would be a common happiness.

When you replied
to these congratulations,
I never thought
this common happiness would be true.

When a vision developed out of mails,
which we hold on almost a year,
I never thought
this vision would become a reality.

When you're finally stood in front of me
and I destroyed your plans
you’ve made for this first special moment,
I never thought
we would live a dream
which most of the other would not even try.

When everyday life
threw stones on our way
and we managed it together,
I never thought
there would ever be different ways for us.

When we started,
to deal no longer open with each other
and no more honest talk about our feelings,
I never thought
the end would roll up on us so early and painfully.

When our questions and fears
broke out of us like a volcano,
I never thought
we would hurt each other so much.

When we felt like we had lost our love
and each went own ways,
I never thought
I'd miss you so badly.

When I woke up
– months later at night –
and I missed your loving face so terribly,
I never thought
I would feel so sorry not fought much more for this love.

When I started thinking about it
and the mourning was sold by cherished memories,

I never thought
I would have so much gratitude

for each of your gestures,
for each of your words and
for every moment of your love.

© Cornelia G. Becker


Ich will leben!


Du glaubst, Du hast alles im Griff
auf Deinem sinkenden Lebensschiff.
Du weißt genau, wo der Hammer hängt,
doch was hast Du alles schon verdrängt?

Du bist Dir sicher, dass Du wieder lachen kannst
und hast doch vor manchen Momenten Angst.
Du erkennst die Wunden und lebst damit
und wacklig ist noch so mancher Schritt.

Du hast versucht aufzuarbeiten, es zuzulassen.
Du willst diese Täter nicht wirklich hassen.
Vergebung allein ist Dein ganz großes Ziel,
suchst Erklärungen für dieses gemeine Spiel.

Trauer über Dein verlorenes Leben liegt hinter Dir.
Du glaubst, Du lebst bewusst im Jetzt und Hier.
Doch eine kleine Geste, ein einfaches Wort
spült Dich im Strom der Vergangenheit fort.

Es kostet Dich Kraft, die Wut zuzulassen.
Du willst diese Männer nicht wirklich hassen.
Doch gemeine Gedanken kreisen in Deinem Hirn.
Wann sprichst Du es aus, bietest ihnen die Stirn?

Du willst nicht sagen, was Du wirklich über sie denkst,
weil Du ihnen dann viel zu viel Aufmerksamkeit schenkst.
Doch Deine Gedanken sprechen Bände für Dich.
Was fühlst Du wirklich über einen solchen Wicht?

Heilung beginnt, wenn wir Schatten akzeptieren,
wenn wir unsere Wut und Rachegelüste spüren,
wenn wir dann Vergebung wirklich leben lernen,
vergeben wir auch unseren eigenen dunklen Kernen.

© Cornelia G. Becker

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Du bist anders


Weißt Du, wie es ist, zwischen Lieben und Hassen zu leben?
Ich möchte von Herzen gern alles für Dich geben.
Dann eine liebevolle kleine Geste, ein kurzer Augenblick,
und es wirft mich mit Macht in die Vergangenheit zurück.

Weißt Du, wie traurig mich das dann macht?
Dabei hab ich gerade noch mit Dir gelacht.
Dann bist Du ganz plötzlich nur ein Mann.
Die Frage bleibt, ob ich je wieder lieben kann?

Dabei bist Du so zärtlich und liebevoll,
vorsichtig und unglaublich rücksichtsvoll.
Ich möchte Dir von Herzen gern alles geben
und wünsch mir sehnsüchtig ein neues Leben.

Aufarbeitung, sehr viel Arbeit an mir
und Hoffnung auf Verständnis von Dir.
Wenn Du diesen Zwiespalt nicht mehr erträgst,
und Deinen Weg lieber ohne mich alleine gehst...

Dann muss ich das verstehen und Dich ziehen lassen,
denn ich möchte nicht, dass wir uns jemals hassen.
Und wieder frag ich mich, ob ich jemals lieben kann?
Doch nicht jeder ist wie damals dieser böse Mann.

© Cornelia G. Becker

Mehr zu meinen Gedanken und Gefühlen findet Ihr in meinem neuen Buch:


Borderline



Wenn Hass und Liebe sich vereinen...
Wenn Trauer und Glück Tränen weinen...
Wenn Ohnmacht und Hoffnung mit Dir reden...
glaubst Du, erst dann wirklich zu leben?

Wenn Verzweiflung und Glauben in Dir ringen...
Wenn Schmerz und Sehnsucht Lieder singen...
Wenn Rache und Vergebung mit Dir reden...
glaubst Du, nur dann wirklich zu leben?

Wenn Du Widersprüche brauchst, um Dich zu spüren...
Wenn Du Gegensätze brauchst, um Dich zu fühlen...
dann bist Du gefangen in diesem Opfer-Ich
und erkennst Dein eigenes Wesen nicht.

© Cornelia G. Becker

Mehr zu meinen Gedanken und Gefühlen findet Ihr in meinem neuen Buch:

Ich und Du



Als ich damals Dein Bild gefunden habe und Dir alles Glück der Welt wünschte,
dachte ich nicht, dass es auch ein gemeinsames Glück geben würde.

Als Du damals auf meine Glückwünsche geantwortet hast,
dachte ich nicht, dass dieses gemeinsame Glück wahr werden würde.

Als sich aus Mails eine Vision entwickelte, die wir fast ein Jahr aufrecht erhalten haben,
dachte ich nicht, dass diese Vision Realität werden würde.

Als Du dann endlich vor mir gestanden bist und ich Deine Pläne von diesem besonderen ersten Augenblick zunichte machte,
dachte ich nicht, dass wir einen Traum leben würden, den andere nicht einmal zu träumen gewagt hätten.

Als der Alltag uns mit aller Wucht seine Steine auf unseren Weg warf und wir es schafften, sie gemeinsam wegzuräumen,
dachte ich nicht, dass es einmal anders sein würde.

Als wir anfingen, nicht mehr offen mit einander umzugehen und nicht mehr ehrlich über unsere Gefühle zu reden,
dachte ich nicht, dass das Ende so schnell und schmerzlich auf uns zurollen würde.

Als unsere angestauten Fragen und Ängste wie ein Vulkan aus uns heraus brachen,
dachte ich nicht, dass wir uns gegenseitig so sehr verletzen würden.

Als wir unsere Liebe dann verloren hatten und jeder seinen eigenen Weg ging,
dachte ich nicht, dass ich Dich so sehr vermissen würde.

Als ich Monate später nachts aufwachte und mir Dein liebes Gesicht so entsetzlich fehlte,
dachte ich nicht, dass es mir so unglaublich leidtun würde, nicht noch mehr für diese Liebe gekämpft zu haben.

Als ich anfing darüber nachzudenken und die Trauer von lieben Erinnerungen vertrieben wurde,
dachte ich nicht, dass ich so viel Dankbarkeit für jede Deiner Gesten, für jedes Deiner Worte und für jeden Augenblick Deiner Liebe empfinden würde.

© Cornelia G. Becker

Verantwortung für mein Leben

Auszug aus meinem neuen Buch:

Ich weiß nicht, wie oft ich bereits versucht habe, diese Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und zu Papier zu bringen.
Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal ein Buch mit 380 Seiten fertig, dass dann wie „zufällig“ spurlos verschwand.
Es folgten Jahren, in denen ich dieses Thema gar nicht in Worte fassen wollte und mich lieber versteckte. Ich fühlte mich schmutzig und schuldig.
In den letzten Tagen, vor der Veröffentlichung, merkte ich genau, dass meine Mauern zu fallen drohten. Dass ich selbst eine Tür in diesem Turm hineinschlagen wollte. Dass ich raus wollte, aus diesem Verlies. Ich wollte mich der Verantwortung für mich selbst stellen und endlich wirklich leben. Leben ohne diesen Schutzwall, der mir immer so gut als Entschuldigung für mich selbst diente. Der jahrelang als Erklärung für alles Mögliche herhalten musste. Auch als Erklärung dafür, auf keinen Fall etwas zu ändern.
Je näher ich dem Ende kam, desto deutlicher zeigte mir mein Körper, dass ich Angst hatte. Eine panische Angst vor den Folgen. Angst vor den Fragen. Angst vor dem, was andere nun über mich denken würden. Angst, in diese Schublade hineingequetscht zu werden, aus der ich mich so mühsam herausgekämpft hatte. Angst, offen und so verletzlich zu sein.
Die Angst lähmte mich für einige Tage. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mein Rücken legte mich einfach flach. Ich versteifte mich und wollte nicht wirklich loslassen.
Warum eigentlich nicht? Was hatte ich wirklich zu verlieren?
Gestern – ein Tag vor der Veröffentlichung – verglich ich es zum ersten Mal mit meiner Höhenangst. Und ihr hatte ich mich doch bereits erfolgreich gestellt.
In der darauffolgenden Nacht machte ich in Gedanken eine Liste, was ich in meinem Leben schon alles durchgestanden, überstanden und erfolgreich bewältigt hatte. Je länger ich darüber nachdachte, desto länger wurde die Liste.
Also, vor was musste ich denn nun wirklich Angst haben und wie begründet ist diese Angst? Würde sie mich daran hindern, Verant¬wortung für mein Leben zu übernehmen? Würde ich mir den Mut nehmen lassen? Was wollte sie mir eigentlich wirklich sagen?
Ich fand tatsächlich eine Antwort:
Diese Angst kommt aus meiner Vergangenheit und aus meiner tiefsten Kindheit. Sie hat überhaupt nichts mit der Gegenwart zu tun und eine wirkliche Warnung vor der Zukunft stellt sie ebenfalls nicht dar.
Eigentlich war sie nur mein Freund und wollte mir etwas wichtiges zeigen: Sie wollte mir bewusst machen, dass ich es schaffen kann, wenn ich es will. Dass ich ein Recht darauf habe, mein Leben zu leben – ohne Wenn und Aber.
Sie wollte mir zeigen, dass die Vergangenheit nicht in der Gegen-wart sein muss, wenn ich es nicht zulasse.
Sie wollte mir auch zeigen, dass es meine Angst ist, Liebe und An¬erkennung zu verlieren, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.
Doch was, wenn ich es nicht tue? Was verliere ich dann wirklich?
Mich ... ich verliere mich.

Ich wünsche allen Lesern viel Kraft, zu sich selbst zu stehen und sich selbst wichtig zu nehmen.
Denn wer sollte Dich achten, wenn Du es nicht selbst tust?

© Cornelia G. Becker


… aber all die Opfer haben lebenslänglich

Gestern Abend in der ARD (1.10.) ein Film über die Odenwaldschule und danach eine Diskussionsrunde.

All das habe ich mir angesehen. Ich bin der Diskussionsrunde gefolgt und danach machte sich eine Betroffenheit breit, die ich nicht in Worte fassen konnte. Kenn ich doch dieses Thema selbst schon viel zu lange und auch die Reaktionen der Umwelt darauf.

Erstaunlich finde ich es immer wieder, wie Täter (so auch im Film) eine seltsame Wahrnehmung der Realität leben. Wie kommt so ein Täter auf den Gedanken, dass es einem Kind nicht wehtun würde, was er da mit ihm macht? Streicheleinheiten sind eine Sache. Gegen den Willen des Kindes allerdings eine ganz andere. Und wenn es dann soweit geht, dass der eigentliche Akt – sowohl mit Mädchen, als auch mit Jungen – auch noch durchgeführt wird und vor dem Täter ein weinendes Kind liegt, wie geht es ihm dann damit?

Welche seltsame Befriedigung empfindet er dabei? Wie ist es möglich, dass solche Menschen noch mit Achtung vor sich selbst abends in den Spiegel blicken können? Wie ist es möglich, dass sie die alltäglichen Interessen dieser Kinder in der Öffentlichkeit reflektieren und verteidigen? Und das noch so glaubwürdig, dass alle, die zuhören von der Ehrbarkeit überzeugt sind?

Wie sollte sich in einem solchen Umfeld auch nur ein Kind wirklich trauen, etwas zu sagen? Etwas von diesem unglaublichen Leid preisgeben? Wer würde ihm das noch glauben? Wer würde dieses seelische Drama wirklich realisieren, wenn auf der anderen Seite ein verdienter Ehrenmann steht und auch noch entsetzlich schockiert auf solche Anschuldigungen reagiert?

Und warum schweigen all die anderen? Warum schweigen andere Opfer? Können sie sich nicht als Verbündete zusammenschließen?

Warum übersehen Angehörige die Anzeichen? Sind sie wirklich so „undeutlich“ oder fällt es nur so unsagbar schwer, das wirklich zu glauben? Man will ja keinen Unschuldigen verdächtigen. Außerdem ist Rufmord ja strafbar. Und was Kinder sich so alles zusammenreimen, wenn sie nicht kriegen, was sie wollen, weiß man nun wirklich ziemlich genau.

Wenn es mal so einfach wäre.

Natürlich gehöre ich nicht zu den Opfern, die glauben: „Besser einen Unschuldigen zu viel verurteilt, als einen Täter frei rumlaufen lassen.“ Ich gehöre auch nicht zu denen, die meinen, nur Männer wären Täter. Ebenfalls bin ich nicht davon überzeugt, dass es keine Fälle von Verleumdung gibt.

Aber wenn über 100 Kinder solche Aussagen machen, verstehe ich nicht, wie eine solche Einrichtung überhaupt noch arbeiten darf. Ich verstehe nicht, warum nicht radikal durchgegriffen wird. Dabei sind Behörden in ähnlichen Situationen doch manchmal sehr schnell bereit, Konsequenzen zu ziehen.
Welche Interessen halten sie dann an diesen Stellen ab?

Wieso werden Täter nicht härter bestraft? Wieso werden diese Personen nicht zur Verantwortung gezogen? Wieso muss es erst wieder und wieder geschehen, damit jemand etwas unternimmt? Wie kann das alles 50 Jahre lang vertuscht werden?

Die wirkliche Schande ist allerdings diese Gesellschaft, die weder hinsehen noch hinhören will. Solche dunklen Flecken auf diesen wunderbar weißen Westen kann keiner zulassen.

Hat sich eigentlich mal einer dieser Verantwortlichen gefragt, wie er sich als Kind in einer solchen hoffnungslosen Situation fühlen würde? Wie hilflos, verloren und allein gelassen?

Ein jeder, der einen solchen Schmerz gefühlt hat, wird weder Behörden, noch Gerichte und noch weniger diese Gesellschaft verstehen. Und er würde – wenn er etwas zu sagen hätte – vermutlich viel härter durchgreifen.

Denn er würde eines erkennen:

Täter bekommen vielleicht nur Bewährung oder einige Jahre Gefängnis.

Opfer haben lebenslänglich.

© Cornelia G. Becker


Kinderseelen
Wenn Kinderseelen heimlich weinen…
Weil einer ihnen die Seele zerstört
Und keiner ihre Tränen hört
Weil es passiert ganz ungestört

Wenn Kinderseelen heimlich schreien…
Weil einer sie als Handelsware schätzt
Sie von einem zum anderen hetzt
Und ihre Seelen zutiefst verletzt

Wenn Kinderseelen heimlich sterben…
Und die Gesellschaft die Augen verschließt
Und mancher der Täter noch Achtung genießt
Und die Pornoindustrie sprießt und sprießt

Was soll dann aus unserer Welt noch werden
Wenn die Vertrauenspersonen oft Täter sind
Und die Hilfeschreie verhallen im Wind
Und keiner glaubt diesem gepeinigten Kind

© Cornelia G. Becker



Endlich leben!

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Bewusst leben heißt zwangsläufig Verantwortung für Dich selbst übernehmen. Ob Du es nun willst oder nicht.
Denn die Aufforderung dazu wird nicht verschwinden, wenn Du glaubst, Dich davor drücken zu können. Dein Körper wird Dir immer wieder einmal deutlich zeigen, dass Du Dich und Deine Bedürfnisse, Träume und Wünsche nicht ernst nehmen wolltest. Er wird Dir mit aller Deutlichkeit zeigen, dass Du Dich nicht als wertvoll und wichtig verstehst. Er wird Dir auch zeigen, dass Du Dich vor dem Leben drücken willst.
Stellt sich nun die Frage: Wie deutlich brauchst Du es, bis Du endlich aufstehst, entscheidest und etwas änderst?
Wie lange willst Du Dich noch mit allem Möglichen entschuldigen, bis Du begreifst, dass Du es selbst bist, der da heraus könnte und es einfach nicht will.
Denn Du musst ja da nicht bleiben, wenn Du es nicht willst.

Vielleicht besteht unser größtes Problem darin, dass wir nicht begreifen wollen, dass wir eigentlich gar nichts müssen.
Wir könnten uns jeden Tag neu gegen dieses Müssen entscheiden. Allerdings würde das voraussetzen, dass wir bereit sind, die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen.
Wollen wir das wirklich oder ist es viel bequemer in einer Art selbstgewähltem Muss-Käfig zu verharren und sich mit irgendetwas für die eigene Unfähigkeit und Angst zu entschuldigen?
Das ist, was wir ja all die Jahre gewohnt waren. Das ist, was wir uns all die Jahre so angeeignet haben, ohne zu hinterfragen, ob es uns noch guttut.
Eigentlich sind wir so nicht besser, als ein Alkoholiker, der sein Trinken-wollen immer wieder mit irgendwelchen traurigen Lebensumständen entschuldigt.
Wir finden auch nur 100.000 Gründe dafür, warum wir nicht handeln wollen.
Denn genaugenommen müssen wir so nicht leben. Wir könnten uns jeden Tag aufs Neue für einen anderen Weg entscheiden.
Was würden wir dabei gewinnen oder verlieren?

Gewinnen                                            Verlieren
Freude am Leben                                  Angst vor der Zukunft
Selbst-Bewusst-Sein                             Angst vor dem Leben
Entscheidungsfähigkeit                        vorgeschobene Entschuldigungen
Handlungsfähigkeit                              Opferrolle
Glück                                                    Schutzwälle
Eigenverantwortlichkeit                       Feindbilder
Selbstachtung                                       Mauern

Und was willst Du jetzt?
Willst Du Dich weiter vor der Verantwortung für Dein Leben drücken?
Willst Du Dich weiter als Opfer Deines Schicksals fühlen?
Willst Du weiter anderen die Schuld geben für Entscheidungen, die Du nicht treffen willst?
Willst Du weiter in der Masse mitlaufen oder willst Du endlich aufstehen und leben?
Willst Du es weiter so tun, wie Du es immer gemacht hast, weil Du es so gewohnt bist und Veränderungen lieber aus dem Weg gehst?
Oder
Willst Du das Abenteuer Leben mit vollen Zügen genießen und an Hürden auf Deinem Weg wachsen?
Willst Du die Herausforderung erkennen und mit deren Bewältigung zu Dir selbst finden?
Willst Du werden, was Du schon immer sein wolltest?

Dann steh endlich auf und mach Dir bewusst, was Du gerade mit Deinem Leben tust!
Steh auf, und definiere Dich neu!
Steh auf, und handele so, dass es Dir gut geht. Entschuldige Dich nicht mehr bei anderen oder mit anderen. Du allein trägst die Verantwortung für Dich und Dein Leben.
Es verändert sich erst etwas, wenn Du etwas veränderst.
Deine Weigerung, das zu erkennen, hilft Dir nicht und macht Dich krank. Das könntest Du verhindern, wenn Du Dein Bewusstsein für Deine Bedürfnisse und Deine Verantwortung schulst.
Dafür musst Du allerdings Deine Handlungen hinterfragen wollen.
Dafür musst Du wahrnehmen wollen und nicht die anderen vorschieben.
Dafür musst Du Deine Schutzmechanismen erkennen wollen und Dich ihnen stellen.
Dafür musst Du bei Dir bleiben wollen!

Es ist ein schwerer Weg zur Ehrlichkeit mit sich selbst.
Lass ihn uns gemeinsam gehen.
Denn wir sind alle Liebe und Licht.
Niemand – außer wir selbst – hindert uns daran zu leuchten und unsere Liebe in die Welt zu tragen.

© Cornelia G. Becker