Mein Weihnachtswunsch für Dich


Ich bedanke mich ganz herzlich
für eure lieben Worte und Gesten,
für euer Verständnis und eure Unterstützung,
für die gemeinsam verbrachten Stunden,
für eure Liebe und eure Nähe
und wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest.

Cornelia G. Becker

Wie trotzige Kinder



Wenn Hass die Welt nicht mehr schikaniert...
Wenn unser Herz endlich mit Liebe reagiert...
Wenn die Betroffenheit sich in gute Taten verwandelt...
Wenn der Mensch endlich zum Wohle aller handelt...
Erst dann erkennen wir, wer wir wirklich sind

und reagieren nicht mehr wie ein trotziges Kind.

© Cornelia G. Becker

Nachdenklich



Wir sind auf dieser Welt,

um zu arbeiten,
Geld zu verdienen,
unsere Existenz aufzubauen,
unseren Luxus zu erschaffen,
und all das entsprechend zu verteidigen.

Wir vergessen dabei,

dass andere Menschen diese Chancen nicht haben.
dass wir andere Menschen ausbeuten.
dass andere Menschen leiden.
dass andere Menschen hungern.

Wir reden uns ein,

dass andere eben einfach nicht genug tun.
dass andere vielleicht zu dumm sind.
dass manche eben nicht an die Spitze kommen.

Wir vergessen dabei,

dass wir vielleicht bessere Voraussetzungen hatten.
dass wir es auf dem Rücken vieler andere erschaffen haben.
dass wir unseren Luxus teilen könnten.

Wir verurteilen die anderen,

weil sie nicht unsere Werte vertreten.
weil sie nicht unseren Lebensstil leben.
weil sie eine andere Hautfarbe haben.
weil sie einfach anders sind.

Wir vergessen dabei,

welches Glück es ist, gesund zu sein.
welches Glück es ist, genug zu essen zu haben.
welches Glück es ist, sich etwas aufbauen zu dürfen.
welches Glück es ist, in Frieden leben zu können.
welches Glück es ist, nicht jeden Tag um sein Leben fürchten zu müssen.

Und eines vergessen wir dabei viel zu oft,
dass wir alle Liebe, Verständnis und Hoffnung geben können.

© Cornelia G. Becker

Zeit

Die Erschaffung der Zeit gibt uns die Möglichkeit,
Ereignisse in Schubladen zu sortieren.
So können wir sie beurteilen und ggf. auch verurteilen.
Wir können sie einteilen
in "gute" und "schlechte",
in "richtige" und "falsche"
Erfahrungen.

In jedem einzelnen Augenblick,
in dem wir uns damit beschäftigen,
sind wir nicht im Jetzt.

In jedem einzelnen Augenblick,
in dem wir versuchen,
die Zukunft zu planen,
sind wir nicht im Jetzt.

Wer hat uns eigentlich beigebracht,
dass ein solches Verhalten wichtig und notwendig sei,
für ein funktionierendes Zusammenleben?
(Wer hat eigentlich einen Nutzen davon?)

Ist es vielleicht unsere Angst,
diese Welt könnte wie eine Seifenblase zerplatzen,
wenn wir jedem die Möglichkeit einräumen,
mit seiner (Lebens-)Zeit zu tun,
was er wirklich will?

Wie oft im Leben rennen wir hinter etwas her,
um - wenn wir es dann auch erreichen - festzustellen,
dass es gar nicht so wichtig war
oder gar nicht so toll ist?

Wie oft fragen wir uns in unserem Leben:
"War das etwa schon alles?"

Je älter wir werden, desto mehr Panik kann diese Frage in uns auslösen.
Mancher ist gar davon überzeugt,
er würde alles anders machen,
wenn er doch nur noch einmal von vorne beginnen könnte.

Würde es ihm dann gelingen,
einen einzigen Augenblick
mit Achtsamkeit und Dankbarkeit,
mit Demut und Seligkeit,
mit Licht und Liebe
zu füllen?

© Cornelia G. Becker

Einfach anders

In meinen Schuhen bist Du niemals gelaufen.
Für lange Gespräche fehlte Dir die Zeit.
Wie kannst Du eigentlich glauben,
Du wüsstest über mein Leben bescheid?

Mein Leid hast Du oft nicht gesehen.
Meine Tränen hab ich allein geweint.
Vieles wolltest Du gar nicht verstehen,
und manches hast Du total verneint.

Meine Worte hast Du oft nicht gehört,
meine Ängste meist nicht erkannt.
So Vieles hat Dich an mir gestört.
Da war sehr wenig, was uns verband.

Dein Finger lag schnell in meinen Wunden.
Du hattest gleich die Lösung parat.
So hast Du getrennt - nicht verbunden
und selten mit Kritik gespart.

Verteidigung war oft meine Devise,
Erklärungen für das, was geschah.
Heut lieg ich gelassen auf der Wiese.
Mein Leben war, wie es halt war.

Ein Sinn lag in jedem Ereignis,
das längst schon Vergangenheit ist.
Ich bin dankbar für die Erkenntnis,
dass Du eben einfach anders bist.

© Cornelia G. Becker

Unser Leben ist endlich


Unser Leben ist endlich

Unser Leben ist endlich,
da hilft mir auch kein klagen.
Und die Frage stellt sich:
Was mach ich mit den Tagen?

Wie bewusst will ich leben?
Wie genieße ich den Augenblick?
Was will ich anderen geben?
Was verstehe ich unter Glück?

Wie liegt eigentlich mein Lebenssinn?
Wie sehe ich meine Wirklichkeit?
Wie erkenne ich, wer ich bin?
Wie lange ist die Ewigkeit?

Wie kann ich Schmerzen überwinden?
Wo ist in der Dunkelheit das Licht?
Wie kann ich tiefe Liebe finden?
Wie viel Glauben habe ich?

Einer wird mich immer begleiten.
Ich werde immer gehalten sein.
Seine Liebe wird mich leiten,
denn ich bin niemals ganz allein.

© Cornelia G. Becker


Der Mensch und das "Böse"

Wie viele von uns glauben, dass sie besser wären als anderen?
Wie viele von uns betonen immer wieder, dass sie so schlimme Dinge niemals tun würden?
Wie viele von uns sind mit Schuldzuweisungen schnell bei der Sache? Wie viele von uns geben genau aus diesem Grund die Verantwortung an andere ab?
Wie viele von uns hinterfragen sich wirklich selbst?

Im Laufe der letzten Jahre habe ich über diese Fragen immer wieder intensiv nachgedacht.
Heute denke ich, dass wir viel zu oft viel zu viele Entschuldigungen finden für etwas, das wir gerade tun oder gerade lieber nicht tun.

Da werden andere beurteilt, verurteilt und bestraft, weil sie Dinge tun, die wir so niemals tun würden.
Was wir dabei liebend gern außer Acht lassen, ist die Möglichkeit, dass es Umstände geben könnte, in denen wir genau das Verhalten an den Tag legen, was wir gerade noch so vehement verurteilt haben.

Doch wer würde das schon freiwillig zugeben?
Das mühsam erworbene gesellschaftliche Ansehen könnte ja in Sekunden wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Also leugnen wir lieber unsere Schattenseiten und verdrängen das "Böse" in uns in die hinterste Ecke.

Wir schweigen zu Dingen, die uns nicht gefallen.
Oder wir neigen dazu, die zu verdammen, die ihre Wut zum Ausdruck bringen und ausleben.
Dabei weiß ich nicht, was schlimmer ist???

Wer sind wir denn, dass wir uns erlauben, über andere zu richten?
Leben andere nur die Schattenseiten aus, derer wir uns schämen?
Was würden wir wirklich tun, wenn unser Leben bedroht wird? Welche Fähigkeiten zum Kampf hätten wir dann? Und wie hoch wäre unsere eigene Schmerzgrenze?

Was müsste ein Einzelner oder eine Gesellschaft mir immer wieder antun, damit ich meine Vorsätze und meine Werte völlig vergesse und ums nackte Überleben kämpfe?

Ich glaube, dass wir alle viel zu selten darüber nachdenken und dass der Blick viel zu oft auf "Die Anderen" gerichtet ist.

© Cornelia G. Becker

Der Mensch und das Leben

Was wäre, wenn jeder sich das Leben tatsächlich genauso ausgesucht hätte und es einfach nur nach wenigen Jahren vergessen hat?
Was wäre, wenn wir uns dazu entschieden hätten, bestimmte Erfahrungen zu machen und das Leben uns die Möglichkeit gibt, genau diesem Plan zu folgen?

Wir kommen als Menschen auf die Welt und die Gesellschaft macht uns schon sehr früh deutlich, dass wir als "Krönung der Schöpfung" sehr viel mehr Möglichkeiten haben, als all die anderen Lebewesen.
Was sie uns ebenfalls klarmachen will, ist, dass wir ungeachtet allem anderen Sein auch noch mehr Rechte haben.
Von unseren Pflichten erzählt sie uns am meisten im eigenen Interesse. Denn eine funktionierende Gesellschaftsform erfordert schließlich Anpassung und Regeln.
(Kleine Anmerkung am Rande: Wem nutzen diese Anpassungen und Regeln eigentlich wirklich?)
Inwieweit die Persönlichkeit eines jeden so schon in gesellschaftsfähige Formen gegossen wird, damit ließen sich sicher viele Bücher füllen.

Doch Leben ist so viel mehr, als das, was uns eine Gesellschaftsform glaubhaft machen möchte.
Im Übrigen stellt sich ohnehin die Frage, ob es das Leben - in irgendeiner Form - wirklich interessiert.
Es passt sich in jedem Fall immer wieder den Gegebenheiten an. Es erschafft sich so oder so neu und verändert sich ständig. Aber es hört nicht auf zu leben.

Wie kann ich also glauben, dass ich das Leben tatsächlich beeinflussen könnte?

Selbst für jeden einzelnen Menschen hält es Aufgaben bereit, die zu lösen er hergekommen ist.
Es will sich entwickeln und erfahren. Dabei ist es nicht von dem Individuum Mensch abhängig. Denn in anderen Lebensformen gibt es ebenfalls Erfahrungen. Vermutlich völlig andere. Auch wenn sie nicht in Worte zu fassen sind, ihren Zweck erfüllen diese vermutlich auch und einen Sinn haben sie ebenfalls.

Nun ist die menschliche Lebensform allerdings so überheblich zu glauben, dass sie wichtiger wäre, als irgendeine anderen Lebensform. Sie ist davon überzeugt, dass ohne sie das ganze System nicht funktionsfähig wäre und womöglich völlig zusammenbrechen würde.
Damit erhebt sie sich über alle anderen Lebensformen und das hatte bereits erschreckende Folgen, die dem Leben nicht dienlich waren.

Interessiert es die Gesellschaft der Ameisen, was die Gesellschaft Mensch tut? Vermutlich nur in sofern, als es ihre Lebensform beeinträchtigt. Wenn es das tut, dann suchen sie sich einen anderen Platz und passen sich an die neuen Gegebenheiten an.
Das ist ein Umstand, der die Ameisen (zur als Beispiel zu sehen) erheblich von Menschen unterscheidet.
Während die Ameisen sich neuen Gegebenheiten anpassen, erwarten die meisten Menschen (mehr oder weniger), dass die Gegebenheiten sich gefälligst ihnen anzupassen haben. Und wenn das so nicht funktioniert, sind sie schließlich intelligent genug, die entsprechenden Mittel und Wege zu erschaffen. Anpassung findet so meist sehr einseitig statt.
(Natürlich hat sich der Mensch im Laufe der Jahrtausende ebenfalls in gewisser Weise angepasst. Zu früheren Zeiten hatte er größere Feinde und kämpfte ums nackte Überleben. Das ist heute wohl so nicht mehr gegeben.)

Doch wie lange wird sich das Leben noch unterdrücken lassen, bis wir begreifen, dass wir ein Teil von ihm sind und nicht das Leben einfach nur ein Teil von uns, mit dem wir machen können, was wir gerade wollen?

Es dient unserer Entwicklung nicht, wenn wir glauben, wir wären etwas Besseres.
Wir sind vergänglich, wie die meisten Lebewesen auf dieser Erde.
Wir können unser Leben und unsere Lebenszeit zum Wohle aller nutzen.
Denn letztendlich geht das Leben auch ohne uns weiter, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.

Ich habe also die freie Wahl, alles um mich herum in einem respektvollen und liebevollen Licht zu sehen und meine Umwelt genauso zu achten, wie die Menschen, mit denen ich lebe.

Doch davon ist die Menschheit zum größten Teil sehr weit entfernt.

Und wir glauben auch noch ernsthaft, dass uns Ameisen unterlegen wären. Dabei haben sie eine wesentlich höhere Anpassungsfähigkeit. Vom gesellschaftlichen Zusammenhalt ganz zu schweigen.

Was würde aus der Menschheit werden, wenn wir uns das Leben anderer Formen mal genauer anschauen? Was könnten wir alles dabei lernen?

Wie würde sich unsere Welt verändern, wenn wir unsere Umwelt achten würden und nicht mehr für unsere Zwecke und unsere Befriedigung ausbeuten?

Denn wir sind nur ein winzig kleiner Teil eines universellen Lebens, das mit uns zwar gerade noch funktioniert, ober ohne uns nicht aufhört zu existieren.

© Cornelia G. Becker

Du bist ein Geschenk


Ein Geschenk

Zärtlich streichelt sie ihre Liebe in ihn hinein
und weiß genau, nichts kann für ewig sein.
Doch die unglaubliche Nähe, die er verspürt,
wenn sie mit ihm spricht und ihn berührt,
lässt ihn für einen Augenblick erkennen,
welches Geschenk beide ihr Eigen nennen.
Auch wenn es vergeht, dieses kleine Glück,
bleibt doch eine tiefe Dankbarkeit zurück.
Wer das jemals erlebt hat, der kann es ermessen
und wird dieses Geschenk nie mehr vergessen.

© Cornelia G. Becker 


Im Angesicht des Todes



Im Angesicht des Todes

Im Angesicht des Todes verändert sich Deine Sicht,
doch Dein tägliches Einerlei stört das nicht.
Vielleicht nur für Augenblicke oder auch Stunden
fühlst Du Dich mit dem Sterbenden verbunden.

Doch der Alltag zieht Dich immer wieder mit.
Für die einen ist das traurig, für die anderen Glück.
Für die wenigsten ändert sich dann das ganze Leben
und wem oder was sie zukünftige Lebenszeit geben.
Bei den meisten kommt schnell der gewohnte Gang,
in Gedanken beim Verstorbenen - von dann und wann.

Ändere Dein Bewusstsein für den Wert der Erdenzeit,
die Chancen für Veränderung stehen immer bereit.
Im Angesicht des Todes wird so manchem bewusst:
Er hat seine Chancen viel zu selten wirklich genutzt.

© Cornelia G. Becker


Du bist wertvoll für mich



Welche Menschen sind es wert in meinem Leben zu sein?
Welche sind es nicht?

Spiegeln die, von denen ich glaube, sie wären es nicht wert,
einfach nur Teile von mir, die ich selbst nicht haben möchte
und auf andere projiziere,
damit ich es mir bewusst machen könnte, wenn ich es wollte?

Das würde dann zur Konsequenz haben,
dass es alle Menschen in meinem Leben wert sind,
in meinem Leben zu sein -
völlig unabhängig davon, was sie tun oder in meinen Augen nicht tun.

Denn alle helfen mir ein Stück weiter zu mir selbst zu kommen...

Die einen, weil sie mir deutlich machen wollen, was ich nicht möchte
und
die anderen, weil sie mir deutlich machen wollen, was ich bereits kann.

So unterscheidet sich manchmal die Theorie von der Praxis.

und deshalb ein liebes Dankeschön an alle,
die bisher in meinem Leben waren und mir geholfen haben
und alle
die in meinem Leben sind und mir heute helfen.

© Cornelia G. Becker

Kalender 2017

Mein neuer 

Kalender für 2017


ist fertig und kann
per Email bestellt werden.

Bitte wie üblich Anzahl und Adresse angeben.

Vielen Dank und viel Spaß damit

Schöne Grüße
Cornelia G. Becker



Entscheidung und Verantwortung

Es sind die selbst auferlegten Einschränkungen,
die uns daran hindern,
die Wirklichkeit anders zu interpretieren.

Es sind unsere Konditionierungen,
die wie selbst erbaute Mauern,
die Sicht auf das Wesentliche verstellen.

Es ist die Begrenztheit und Getrenntheit
mit der wir uns wahrnehmen wollen.

Doch es gibt nur einen einzigen Schöpfer meiner Wirklichkeit:
Ich bin es ganz allein!

Und ich allein trage die Verantwortung dafür.

Somit ist es auch meine ganz persönliche Entscheidung,
ob ich etwas verändern will oder nicht.

Es ist meine Entscheidung,
die Verantwortung für mein Leben zu tragen.

© Cornelia G. Becker

Eine etwas andere Sicht

Unsere Gesellschaft ist das Spiegelbild unseres Inneren - ganz persönlichen - Universums.
Solange wir glauben, wir wären einzigartig und etwas ganz besonderes und jeder müsste das erkennen und natürlich auch respektieren, werden wir uns getrennt von anderen betrachten und nicht erkennen können, dass wir nur gemeinsam wachsen können.

So spiegelt sich diese Gesellschaft zwangsläufig wider in unserem ganz individuellen Dasein.

Wenn ich nun die Gesellschaft als überdimensionales Selbst sehen möchte, könnte ich vielleicht lernen.
In allem, was mir nicht gefällt, könnte ich sehen lernen, dass es der Teil meiner Selbst ist, den ich nicht haben will und den ich genau aus diesem Grund nach außen projiziere.
So könnte ich ihn mir jetzt anschauen und wieder integrieren.

Das betrifft die guten wie die schlechten Gedanken, Gefühle oder Einstellungen.

Wie viele projizieren Liebe auf andere, weil sie die Liebe in sich selbst nicht wahrhaben wollen oder die Liebe von anderen gar nicht nehmen können?

Es geht nicht immer nur um Unangenehmes oder Dunkles. Sonst wäre die Welt vielleicht noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist.

Wenn ich mir also genauer anschauen kann, was die Gesellschaft mir spiegelt und was ich projiziert habe, könnte ich möglicherweise meine Projektion wieder zurücknehmen.

Wenn ich erkennen kann, dass ich nur ein winziges Teilchen eines größeren Ganzen bin, dass sowohl mit mir, als auch ohne mich funktioniert, dann würde ich meinem Ego und seinem Geltungsbedürfnis nicht mehr all diese Energie zur Verfügung stellen und mich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können.

Dann würde ich vielleicht begreifen, was "dem Wohl des großen Ganzen dienen" tatsächlich bedeutet.

Möglicherweise würde ich dann auch erkennen können, das die Bewertung von irgendetwas nur meine ganz persönliche, völlig subjektive Sicht der Dinge ist.

Es wäre sogar möglich, dass es - außer dieser subjektiven Sicht - gar keine andere Sicht geben kann.

Vielleicht liegt darin die Chance, dem Rätsel "Leben" einen anderen Lösungsansatz zugrundezulegen?

Vielleicht liegt darin die Chance der Heilung und des Friedens für jeden von uns
zum Wohl des großen Ganzen?

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
© Cornelia G. Becker

Herzlichen Dank



Ein ganz herzliches Dankeschön an Euch alle
für die vielen lieben Geburtstagswünsche und Eure Nähe.
Das war einfach toll und ich habe mich sehr darüber gefreut.


Licht aus der Ewigkeit


Nimm Dir mal Zeit

Wir vergessen viel zu oft, was wirklich wichtig ist
und verlieren uns immer wieder in irgendeiner Pflicht.
Wenn das Schicksal uns in eine andere Richtung zwingt,
hören wir kurz, welche Melodie in unseren Herzen klingt.
Doch viel zu schnell holt uns der Alltag dann wieder ein,
was nicht sein kann, das darf halt einfach nicht sein.

Wo sind Deine Werte? Was zählt wirklich für Dich?
Unterwirfst Du Dich auch Deiner täglichen Pflicht?
Oder nimmst Du wahr, was um Dich herum geschieht,
und spürst Du noch, wer Dich versteht und liebt?
Das Leben hält so viel Schönes für Dich bereit.
Halte die Augen offen und nimm Dir mal Zeit.

© Cornelia G. Becker

Meine Abnehm-Aktion


Es war ein Tag Ende April, als ich auf den Gedanken kam:
Abnehmen muss doch auch noch anders funktionieren und vor allem dauerhafter, als uns diese Abnehm-Industrie weiß machen will?
Wie beeinflusst eine Abnehmkur meinen Diabetes?

Nun Smoothies sind ja gerade der letzte Schrei und über die Sommermonate erfrischend und einfach toll.
Was ich dabei festgestellt habe: So lecker sie auch sind (wenn man sie wirklich selbst macht), so sehr fehlt mir auch das Kauen.
Da stellte sich die Frage, ob Obst und Gemüse essen und beißen nicht die bessere Alternative ist?

Ich beschloss also meine ganz eigenen Erfahrungen zu machen und - wenn möglich - mindestens ein halbes Jahr durchzuhalten und optimalerweise dabei 20 kg abzunehmen.

Jetzt bin ich, wenn ich etwas wirklich will, ein sehr disziplinierter und und vielleicht auch sturer Mensch.
Allein die Idee zog schnell die üblichen Kommentare an, die ich allerdings sehr gut ignorieren konnte.

Mein Plan war:

Kein Brot mehr. Nur am Wochenende Vollkornbrötchen.
Wenig Nudeln und Kartoffeln.
Wenig Fleisch.
Über den Sommer möglichst naturbelassene Gemüsesorten und Obst - mit oder ohne Joghurt.
Immer wieder mal einen Smoothie (mit Zucchini, Melone und Zitrone oder auch mit Joghurt) und mindestens 3-4 Liter Wasser am Tag.

Außerdem ein kleines ganz persönliches Fitness-Programm, d.h.:
45 min Radfahren täglich
50 min Hanteltraining täglich
ab und zu eine Wandertour um meinen geliebten See herum.

Start: SOFORT!

Das klappte besser als ich dachte und in den ersten 3 Wochen waren die ersten 10 kg weg. Man könnte das jetzt auf die sportliche Aktivität schieben. Aber ich bin auch vorher schon über einige Jahre hinweg jeden Tag 30-60 min Rad gefahren und das wirkte sich gar nicht aus.
Manche würden jetzt sicher einwerfen, dass die Aussage über die "Weizenwampe" ja durchaus ihre Berechtigung hat. Dem würde ich - mit dieser Erfahrung - ebenfalls zustimmen. Aber ob es das allein war?
Nach diesen drei Wochen war mit abnehmen erst einmal Feierabend - zumindest in diesem Tempo. Es pendelte sich ein. In den nächsten 3 Monaten habe ich dann ca. 3 kg pro Monat abgenommen und mich darüber sehr gefreut. Danach war allerdings Ende der Fahnenstange und ich habe höchstens noch ein halbes Kilo pro Monat abgenommen.
Mein Körper reagierte auf die Ernährungsumstellung. Allerdings nicht - wie ich erst dachte - mit Heißhungerattacken. Nein, die gab es so eigentlich nicht. Allerdings zeigten sich andere "Begleiterscheinungen".
Der Diabetes veränderte sich. Ich musste kaum noch Insulin spritzen und konnte den HbA1c-Wert dennoch gleich halten.
Der Blutdruck ging runter und pendelte sich bei 120/80 ein. Das war wesentlich besser als vorher.
Meine Haut erholte sich zusehends und ich fühlte mich - auch mit wenig Schlaf - richtig fit.
Auch die Lebenseinstellung wurde dadurch positiv verändert.

Der einzige "negative" Punkt war:
Ich musste meinen Kleiderschrank ausräumen und mich neu einkleiden.

Heute Morgen habe ich dann mal so zusammengefasst, was ich in den letzten 6 Monaten geleistet habe und wenn ich das so als Summe sehe, bekommt es noch eine ganz andere Bedeutung :) :)

Ich habe insgesamt 280 Stunden in meine Aktivitäten investiert.
Ich bin insgesamt 2405 km Rad gefahren.
Die Hanteln habe ich insgesamt 103 Stunden lang gequält.
235 km bin ich gewandert.
Dabei habe ich insgesamt 114000 kcal verbraucht.
Ich habe die angesetzten 20 kg tatsächlich erreicht und auch gehalten.

Wenn mir jemand gesagt hätte, dass das alles über 50 auch noch funktioniert, hätte ich ihn blöd angeguckt und ihn gefragt, ob er spinnt.
Heute weiß ich es besser und das tut unglaublich gut.

Ich wünsche allen, die sich auf diesen Weg machen wollen ganz viel Durchhaltevermögen und viel Erfolg.


Wenn der Tod klingelt...

so fotografiert am 26.10.2016 abends


... müsste da nicht Musik sein?

Es war ein Abend wie jeder andere.
Eigentlich erwartet sie keinen Besuch. Eher selten kam jemand unverhofft vorbei. Zögernd ging sie zur Tür und überlegte sich, ob sie öffnen sollte oder nicht. Sie entschloss sich dann aber doch dazu, ihre Neugier zu befriedigen und die Tür zu öffnen.

Und da stand er, dieser schöne Mann.
Was wollte er von ihr? Wieso klingelte er gerade an ihrer Tür?
Er lächelte sie an. Irgendwie umgab ihn ein Leuchten und seine Stimme klang wie Musik als er "Guten Abend" sagte. Sie fühlte keine Angst, eher eine gewisse Spannung und Erregtheit.

Wie mechanisch bat sie ihn herein und bot ihm einen Platz an. Hatte er sich überhaupt vorgestellt? Aber irgendwie spielte das gar keine Rolle.

Er setzte sich in den Sessel und sie kuschelte sich in ihre Sofaecke, in der sie abends so gerne saß.
Mit weicher warmer Stimme begann er zu erzählen. Sie lauschte seiner Stimme und schloss die Augen.
Er erzählte von ihrem Leben und sie wunderte sich, woher er das alles wusste.
Er kannte alle ihre Freuden, das Leid und die Schmerzen. Er wusste genau, wann sie sich wie gefühlt hatte.
Dabei war er ihr doch noch nie aufgefallen. Er lebte nicht in ihrer Nachbarschaft, das wusste sie genau.

Von so einem Mann hatte sie ihr ganzes Leben lang geträumt und jetzt klingelte er ausgerechnet an ihrer Tür.
Was für ein Wunder.

Sie hörte ihm gebannt zu und die Worte, die er sprach erzeugten Bilder und Erinnerungen in ihr. Ihr Leben zog wie in einem Film an ihr vorbei.
Manchmal musste sie schmunzeln, ein anderes Mal weinen. Doch sie lachte auch sehr viel.
Manche Erinnerungen waren längst in den hintersten Kammern verschwunden. Als sie wieder in ihr Bewusstsein rückten, überfiel sie eine gewisse Schwermut und Melancholie. Auch Dankbarkeit und tiefe Demut ergriffen ihr Herz.

Es war ein langer und sehr schöner Abend. Sie fühlte sich geborgen und verstanden.
Das warme Licht, das Leuchten in seinen Augen, tiefer innerer Frieden und eine nicht beschreibbare Liebe erfüllten ihr Herz als er sich verabschiedet.

Würde sie ihn wiedersehen?

© Cornelia G. Becker


Dankbarkeit



Du warst ein Spiegel für mich, den ich nicht verstand.
Erst später begriff ich, was uns wirklich verband.
In Deinem Handeln erkenn ich heute auch mich
und komme ständig etwas näher zu meinem Ich.

So traurig es ist, ich bin sogar gewachsen daran.
Ich habe herausgefunden, was ich wirklich kann.
Was bleibt ist tiefe Dankbarkeit für diese Zeit,
denn ohne Dich wäre ich heut nicht so weit.

Du hast mir geholfen, die Mauern zu sprengen,
nicht mehr vor Gespenstern davon zu rennen.
Du hast mir geholfen, neue Wege zu gehn,
und endlich klar und deutlich zu mir zu stehn.

War ich auch mit meinem Schmerz ganz allein,
so kam doch tiefe Liebe in mein Herz hinein.
Die Stille hat so viele meiner Wunden geheilt.
Was bleibt ist eine tiefempfundene Dankbarkeit.

© Cornelia G. Becker

Bedürfnisse

Du redest über Deine Bedürfnisse lieber nicht.
Du glaubst, der andere liest es in Deinem Gesicht.
Jetzt denkst Du, der andere interpretiert Dich richtig.
Du sagst einfach nichts - doch das wäre so wichtig.

Wenn es dann nicht mehr weiter geht,
ist es oft schnell für Worte zu spät.
Er hat ja Deine Erwartungen so gar nicht erfüllt
und auch Deine Bedürfnisse nicht wirklich gestillt.

Jetzt ist er schuld, weil er Dich überhaupt nicht versteht,
weil seine Interpretation in eine andere Richtung geht.
Du machst es Dir leicht und wunderst Dich noch,
dabei erdrückt Dich gerade Dein eigenes Joch.

Du bist nur zu feige zu sagen, was Du willst.
Du hoffst, dass der andere Dein Verlangen stillt.
So überträgst Du Verantwortung, stehst nicht zu Dir,
doch der andere kann eigentlich gar nichts dafür.

Sag was Du willst! Was kannst Du verlieren?
Dein Leben wirst Du schon nicht riskieren.
Aber ein ehrliches Wort zur rechten Zeit,
hat schon so manchen vom Kummer befreit.

© Cornelia G. Becker


Durch den Tunnel ins Licht

Du fühlst Dich unabhängig, brauchst keinen andern.
Du kannst jeden schwierigen Weg alleine wandern.
Du bist stark und kennst Deine Schwachstellen genau.
Du bist Dir so sicher, trägst Selbstbewusstsein zur Schau.

Doch wenn Du in stillen Minuten wirklich fühlst
und dann Deine Einsamkeit und Deine Angst spürst,
erkennst Du vielleicht, was Du alles verdrängen willst
und dass Du so Deine Sehnsucht nicht wirklich stillst.

Du hast Angst vor der Liebe und vor der Intimität.
Integriere Deinen Schatten - irgendwann ist es zu spät.
Denn eigentlich versteckst Du Dich vor Deinem Schmerz
und erkennst nicht Dein trauriges und einsames Herz.

Trau Dich zu leben, spreng die Mauern um Dich.
Stell Dich dem Leben, geh durch den Tunnel ins Licht.
Es wird Dich überraschen wie einfach das ist,
wenn Du erkennst, wer Du in Wirklichkeit bist.

© Cornelia G. Becker

Hoffnung

auch wenn der Weg gerade irgendwie schwierig erscheint....


Ent-täuschung


Wie kannst Du mich enttäuschen? - sprich...
Du erfüllst doch nur meine Erwartungen nicht.
Ich habe Dir eine schöne Rolle zugedacht,
und Du hast einfach etwas anderes gemacht.

Ich hatte einen geheimen Plan für Dich,
doch diesem folgtest Du einfach nicht.
Du lebtest in Deiner eigenen kleinen Welt,
es spielt keine Rolle, ob mir diese gefällt.

Was immer Du da so tust oder so machst,
ich hatte mir irgendwie etwas anderes gedacht.
Nun steh ich vor Dir und verstehe Dich nicht
und Traurigkeit spiegelt sich in meinem Gesicht.

Doch ehrlich: Welche Bedürfnisse hatte ich?
Ging es dabei tatsächlich um uns und um Dich?
Wir sind ein Stück Weg gemeinsam gegangen
und waren in der eigenen Geschichte gefangen.

Als dann der Traum an der Realität zerbricht,
sich Ent-täuschung zeigt in unserem Gesicht,
da wurden mir auch die eigenen Illusionen klar
und was für eine Ent-täuschung das wirklich war.

© Cornelia G. Becker

Das Leben und sein Sinn...



Wir alle werden in unserem Leben mit Situationen konfrontiert, die wir nur allzu oft überhaupt nicht verstehen oder gar akzeptieren wollen.

Unser kleiner Kopf mit seinen - für uns sehr - begrenzten Möglichkeiten ist nicht in der Lage, den Sinn oder möglicherweise sogar unsere Bereitschaft dafür zu erkennen.

Wir glauben, wir wären Opfer des Schicksals - eben nur kleine Menschlein, die entweder einfach glücklich sind oder in der gemeinen Hölle des Alltags schmoren. Und wir schmoren dann auch noch ohne einen ersichtlichen Grund. Leid ist eigentlich völlig überflüssig und sinnlos. Wir sind an all dem sowieso niemals schuld. Von einer möglichen Entscheidung dafür oder gar einer eigenen Verantwortung ganz zu schweigen.

Nun gibt es Situationen im Leben, die sind bei den einen dramatischer und existenziell und bei den anderen eher glimpflich.
Wie jeder Einzelne darauf reagiert ist niemals wirklich sicher. Welche Kräfte ein Mensch in einer solchen Lage entwickeln kann, darüber lassen sich einfach keine Prognosen erstellen.

Was wir - oder zumindest die meisten - erst einmal fragen werden ist:
Warum passiert ausgerechnet mir das?

Es gibt Millionen über Millionen Menschen auf der Welt und ausgerechnet ich kriege es ab. WARUM?

Jetzt gibt es ja einige Theoretiker, die der Auffassung sind, dass es keine Zufälle gibt. Weder im positiven noch im negativen Sinn. Wir - und nur wir - haben unser Leben in der Hand und entscheiden darüber und sind auch allein dafür verantwortlich.

Andere sind der Ansicht, dass es Schicksal ist und wir diesem Schicksal hilflos ausgeliefert wären. Es geschieht eben und wir müssen versuchen, damit zu leben. Es wird sich schon ein Sinn finden - früher oder später.

Wieder andere meinen gar, dass Gott uns für unsere bisherigen schlimmen Taten bestrafen will und ohne diese Läuterung können wir niemals ins Himmelsreich und werden in der Hölle schmoren bis in alle Ewigkeit.

Wenn ich nun so über mein eigenes Leben nachdenke, dann weiß ich gar nicht mehr genau, wie oft ich mir selbst diese Frage nach dem Warum gestellt habe.
Mit Gott habe ich dabei sehr oft gehadert und war wütend. Ich hätte nur zu gerne gewusst, warum er mir das alles antut.

Später fragte ich mich dann, was das Schicksal mir eigentlich sagen und welche Aufgabe ich lernen will, dass es mir immer wieder den gleichen Mist vor die Füße wirft?
Wie lernfähig war ich eigentlich tatsächlich?
Da fallen mir dann so Redensweisheiten unserer - ach so schlauen - Mitmenschen ein, die sehr schnell den Finger in die Wunden legen und fest davon überzeugt sind, dass sie all das viel besser abgehandelt hätten.

Es dauerte viele Jahre bis ich die Möglichkeit überhaupt in Betracht gezogen habe, dass ICH das alles so gewollt habe und dass ich allein die Verantwortung dafür trage.

Was heißt das denn?
Welche Konsequenzen hat das für meine ganz persönliche Lebenseinstellung?
Wie wird sich mein Verhalten anderen gegenüber verändern, wenn ich mehr und mehr erkenne, dass es wirklich so ist?

Dann bin ich plötzlich verantwortlich. Ich allein und sonst niemand.
Verantwortlich egal für was und immer und überall.

Also so etwas ist natürlich - ganz klar - starker Tobak und wer das glaubt, ist ja wohl ein totaler Spinner. Oder etwa nicht?

Ich bin doch nicht dafür verantwortlich, dass es Kriege auf der Welt gibt.
Ich bin auch nicht verantwortlich dafür, dass die einen die anderen ausnehmen und glauben, das müsste so sein.
Ich bin auch nicht für das Leben und die schrecklichen Ereignisse im Leben eines anderen verantwortlich.
Ich bin nicht einmal dafür verantwortlich, wenn eine Beziehung zerbricht z.B. aufgrund irgendwelcher Schmerzen aus der Vergangenheit.
Das geht mich ja alles nichts an und hat mit mir überhaupt nichts zu tun.

Ist es wirklich so einfach oder drücken wir uns nur vor der Möglichkeit, eine Veränderung zum Wohle aller herbeizuführen?

Was wäre, wenn wir uns als das vermeintliche Opfer einfach nur besser fühlen?
Wenn wir uns unsere Verantwortung nur nicht eingestehen wollen?
Das tun ja alle, also falle ich mit meinem Verhalten nicht auf.
Wenn ich aber aufstehe und versuche etwas zu verändern, könnte mich das mein Leben kosten. Im besten Fall erhebe ich mich aus dieser grauen Masse, zeige Zivilcourage und falle auf. Das geht dann ja schon mal gar nicht. Da wird die Luft plötzlich sehr dünn und die, die das so nicht wollen, sind auf einmal da und halten dann auch noch zusammen.
Nein, das kann ich mir nicht antun. Das hat auch gar keinen Sinn und ich kleines Würstchen kann ja nicht die Welt verändern.
Wie überheblich ist das denn?
Was glaube ich denn, wer ich bin?
Nein, so geht das nun wirklich nicht.

Und genau diese Einstellung ist es, die duckend akzeptiert, dass das Leben so ist wie das Leben eben ist. Im Zweifel finden wir ja auch immer einen anderen, der dafür verantwortlich ist.

Ich bewundere jeden, der dieses ganze System der vermeintlichen Notwendigkeiten hinterfragt und in Zweifel zieht.
Ich bewundere jeden, der es gegen alle Widerstände versucht zu verändern.
Ich bewundere jeden, der sich fragt, warum er gerade jetzt und hier dabei ist?
Ich bewundere jeden, der darüber nachdenkt, was es mit ihm selbst zu tun hat. Denn wenn es nichts mit ihm selbst zu tun hätte, dann wäre er da nicht mittendrin oder auch nur in der Nähe.

Daraus ergeben sich für mich ganz wichtige Fragen:
WARUM habe ich mir solche Situationen ausgesucht? WAS bin ich bereit, dabei zu lernen?

Denn meine Bereitschaft und mein Einverständnis scheinen irgendwie ja da zu sein.

Viele gehen hier sicherlich auf die Barrikaden. Es gibt hunderttausende von Gründen, warum ich das auf keinen Fall so gewollt haben kann.

Und wenn doch?
Wenn ich damit etwas lernen wollte?
Wenn ich damit etwas verändern wollte?
Wenn ich daran wachsen wollte?
Wenn ich so irgendwann den Sinn meines Lebens erkennen kann?
Wenn ich mit diesen Erfahrungen werde, was ich wirklich bereit war zu sein, als ich auf die Welt kam?
Wenn ich dann nicht nur mich verstanden habe, sondern vielleicht auch bereit bin, die Verantwortung für alles zu übernehmen?
Wenn einfach nichts ohne einen Sinn geschieht?

Dann...
dann kann ich Gott und die anderen nicht mehr verantwortlich machen, für das, was ich NICHT bereit bin zu verändern... zum Wohle aller und zu meinem eigenen.

Was wäre unsere Welt, wenn wir uns bewusst wären, welche Macht wir wirklich haben.

Oder mit den Worten von Nelson Mandela:
"Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten! Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere."

© Cornelia G. Becker


Traurige Opferrolle

Ich bin nur das Opfer, ich kann nichts dafür.
Der Täter steht ständig nur vor meiner Tür.
Ich lass ihn herein, er ist mein Gast,
weil das so schön in mein Leben passt.
Egal, was er tut oder wie er verletzt,
egal, wie sehr er mich durch mein Leben hetzt,
Schuld hat nur einer, das ist ja wohl klar.
Nur vom Täter droht mir alle Gefahr.

Doch so einfach ist das Leben leider nicht.
Es ruft mich immer wieder in die Pflicht.
Ich bin schon längst ein Täter an mir selbst,
weil mein Leben keine Eigenverantwortung kennt.
Es spielt keine Rolle, was der andere tut.
Zum Leben fehlt mir ganz einfach der Mut.
Es ist leichter, anderen die Schuld zu geben,
als endlich mit Rückgrat mein Leben zu leben.

So gewinnt er immer wieder die Macht über mich
und grinst mir teuflisch in mein trauriges Gesicht.
Dennoch ist er immer wieder wie Brücke für mich,
doch ich stell mich dieser Herausforderung nicht.
Stattdessen hallen seine Worte lange nach in mir,
und er allein ist Schuld, ich kann gar nichts dafür.
So hab ich mich selbst im Opfersein verloren.
Dabei wurde ich nicht einmal richtig geboren.

© Cornelia G. Becker

Es bleibt immer, überall und in jeder Situation unsere ganz persönliche Entscheidung, ob wir uns als Opfer fühlen wollen und die Verantwortung abgeben wollen.
Wir könnten es auch anders sehen, die Verantwortung übernehmen und uns mutig den Herausforderungen stellen.
Und es gibt täglich Situationen - manchmal sehr banale - in denen wir uns wie Opfer fühlen und es vielleicht gar nicht sind.
Das Leben will uns nicht blockieren. Es will uns zu uns selbst bringen... immer und immer wieder.

Aus "Liebe"

Was wir Menschen so alles aus "Liebe" machen,
darüber könnte man eigentlich nur noch lachen.

Aus "Liebe" werden so viele Kriege geführt.
Was ist das für eine Liebe, die man da spürt?

Aus "Liebe" werden so viele Menschen getötet.
Da wäre sogar die Liebe vor Scham errötet.

Aus "Liebe" wird tyrannisiert und ständig gerichtet.
Wir sind ja aus "Liebe" dazu verpflichtet.

Aus "Liebe" nehmen wir, was uns nicht gehört.
Wir haben dabei schon so Vieles zerstört.

Aus "Liebe" geschieht Schreckliches im Leben.
Kann es Liebe unter Menschen überhaupt geben?

© Cornelia G. Becker

Liebe zerstört nicht, Liebe versteht

Wir haben uns gegenseitig verletzt, erpresst und manipuliert.
Es war uns nicht klar, dass dabei jeder irgendwann verliert.
Wie trotzige Kinder haben wir auf unserem Standpunkt beharrt.
Unsere Herzen sind dabei im Schmerz und im Leid erstarrt.

Die Verletzungen und die traurige Vergangenheit
standen mit kreisenden Schwertern für uns bereit.
Sie zerschnitten das Band, dass die Liebe geknüpft.
Das brachte uns schmerzhaft in die Realität zurück.

Wir haben uns auf einmal selbst im anderen erkannt.
Die Liebe hatte unsere Schmerzen nur kurz verbannt.
Doch die Wunden heilen in der Verbannung nicht.
Was dann noch bleibt, ist ein trauriges Herz, das bricht.

So gab es keine Heilung – weder für Dich noch für mich.
Mit emotionaler Manipulation heilt man sich ja nicht.
Wir waren schlechte Eltern für unsere verletzten Kinder.
Irgendwann standen wir da, wie Eissäulen im Winter.

Hätten wir versucht, den anderen wirklich zu verstehen,
wäre es möglich gewesen, andere Wege zu gehen.
Wir hätten unsere Schmerzen gemeinsam besiegt
und erkannt, wie sehr doch jeder den anderen liebt.
© Cornelia G. Becker 



Kontrolle und Manipulation

Mit Kontrolle verbirgst Du nur Deine Angst.
Du manipulierst – glaubst, dass Du es nicht kannst.
Du schweigst still und leidest für Dich,
und darüber reden, dass willst Du nicht.

Du kontrollierst und manipulierst, weil Dir Vertrauen fehlt.
Du sprichst nicht, weil Du ja stark bist und es alleine geht.
Was Du dabei ganz sicherlich übersiehst,
ist Dein Partner, der Dich wirklich liebt.

Mit der Zeit versteckst Du Dich immer mehr.
Jede kleinste Frage kommt Dir irgendwie quer.
So kontrollierst und manipulierst Du auch Dich,
bis der andere geht und die Liebe zerbricht.

Sag doch ein Wort - es befreit auch Dich.
Sprich an, was Dich quält, versteckt Dich nicht.
Vielleicht tut es gut, wenn Du die Kontrolle kurz verlierst,
weil Du dann die Angst und den Schmerz endlich spürst.

© Cornelia G. Becker

Verletztes Ich

Wir stellen Regeln auf, um uns vor weiteren Verletzungen zu schützen.
Wir glauben, wir könnten uns ganz fest darauf stützen.

Doch unsere Forderungen sind die Mauern um unser Herz.
Sie sperren uns ein in unserem eigenen Schmerz.

Heilung finden wir auf diese Weise ganz sicher nicht.
Wir bauen nur hohe Barrieren um unser verletztes Ich.

© Cornelia G. Becker

Glück

Was ist denn nun Glück? Wo kommt es bloß her?
In einer Tour kommt mir die Wirklichkeit quer.
Ich suchte es im Außen und fand es nicht,
ständig blies Sturmwind in mein Gesicht.

Ich versuchte es, als Fels in der Brandung,
redete mit ein, das Leben sei Wandlung.
Kreativ suchte ich Lösungen für mich,
doch so richtig funktionierte das nicht.

Ich flog wie ein Schmetterling und tanzte im Licht.
Das Leiden der Welt interessierte mich nicht.
Doch es fühlte sich an wie "Kopf in den Sand"
mit der Hoffnung, jemand nimmt mich an die Hand.

Ich lebte mein Leben verträumt in meiner eigenen Welt,
angepasst an alles, was irgendeiner für wichtig hält.
Verantwortung übernehmen stand nicht zur Diskussion.
Wer braucht selbstbewusste Menschen denn schon.

Eines Tages kam der Wandel – alles änderte sich.
Was andere meinten, war nicht mehr wichtig für mich.
Ich erkannte, das es Glück niemals im Außen gibt.
Glück ist da, wenn ich mit Herz und Seele lieb.

© Cornelia G. Becker

Geratter im Kopf

Du sagst einen Satz, der andere denkt irgendwas.
Du spürst instinktiv: "Das war wohl kein Spaß?"
Er zieht sich zurück und spricht nicht mehr.
Dein lustiger Satz kam ihm heute quer.

Schnell beginnt dieses Geratter in Deinem Kopf.
Du hast etwas falsch gemacht, Du armer Tropf.
Der Fehler liegt ganz eindeutig alleine bei Dir.
Der andere kann ja so gar nichts dafür.

Hättest Du Deine Worte nur vorsichtiger gewählt,
dann hättest Du Dein Gegenüber nicht so gequält.

Dieses Geratter wird mit jeder Minute mehr.
Plötzlich schämst Du Dich Deiner Worte sehr.
Wie ist das bloß passiert, das fragst Du Dich.
Seine Reaktion gefällt Dir irgendwie nicht.

Du wirst immer kleiner und gemeiner zu Dir.
Du hinterfragst nicht mehr: "Was kann ich dafür?"
Rasend schnell dreht sich die Spirale nach unten.
Du hörst Stimmen, es öffnen sich alte Wunden.

Du fühlst Dich mit jedem Augenblick schlechter.
Du bewunderst den anderen, der ist viel gerechter.

Er hat Dich nicht verletzt, hat anders reagiert.
Jetzt bist Du ganz allein und total blamiert.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht,
was dieser Satz gerade mit dem anderen macht?

Vielleicht hat seine Reaktion nichts mit Dir zu tun.
Du könntest also auch gelassen in Dir selber ruhn.
Möglicherweise hat der andere heute ein Problem
und findet seine Welt gerade überhaupt nicht so schön.

Er projiziert seine Gefühle irgendwie auf Dich,
und Du merkst nur den feinen Unterschied nicht.

© Cornelia G. Becker

Begegnungen

Menschen kommen in mein Leben, weil sie eine Aufgabe für mich und für sich selbst zu erfüllen bereit sind.
Sie spiegeln mich, ich projiziere auf sie. Genauso geschieht es umgekehrt.
Beide haben sich bereit erklärt, durch eine Beziehung (als Partner, im Beruf oder als Freund) gemeinsam zu wachsen.
Oder: wenn nicht gemeinsam, dann werden doch wichtige Grundsteine für eine weitere Entwicklung gelegt.
Der andere lebt einen Teil von mir, den ich vielleicht sehr schätze oder vielleicht auch am liebsten gar nicht sehen möchte. Das gilt umgekehrt natürlich auch.
Eine tiefe Freundschaft entsteht vermutlich dann, wenn beide erkennen, wer gerade spiegelt oder projiziert. Wenn beide anerkennen, dass der andere einfach anders ist und seine eigenen Lebensaufgaben hat und so auch seine eigenen Hürden überwinden lernen muss.
Die einen sind dabei etwas schneller, die anderen etwas langsamer.
Für jede Lebensaufgabe kommt irgendwann einmal die Zeit, in der sie wie von selbst gelöst werden kann.

Vermutlich war mein Part in meinen zwischenmenschlichen Beziehungen folgender:

Meist habe ich meine eigenen Wunden offen und vielleicht zu schnell gezeigt.
Meist konnte ich die "Schwachstellen" des anderen sehr schnell wahrnehmen.
Für meine Lebensaufgaben habe ich die Menschen um mich herum als Hilfe empfunden - als Rettungsnetze - um in meine ganz persönliche Schattenwelt einzutauchen und ein weiteres "dunkles" Teil meines Lebenspuzzles zu integrieren.
Wie selbstverständlich habe ich geglaubt, dass die anderen es genauso machen und meine Hilfe genauso annehmen, wie ich ihre. So hätten wir dann gemeinsam wachsen können.
Doch ich war in meiner Entwicklung für viele andere viel zu schnell.
Und ich brachte oft nicht die Geduld auf. Ich traf Entscheidungen, die andere nicht mehr nachvollziehen konnten und dann oft verurteilten, was sie nicht verstanden.

Wie bei anderen auch, ging und geht es letztendlich um uns selbst und nicht um andere.
Es geht um mich.
Es geht darum, mich "ganz" zu machen, mich zu leben, mich zu geben wie ich bin und sein will.
Es geht darum, meinen ganz persönlichen Lebensweg zu gehen und die Verantwortung für mich zu übernehmen.

Dabei sind einige meiner "Begegnungen" nur von kurzer Dauer gewesen, weil sie ein anderes Tempo hatten und ich nicht genug Geduld, um zu warten. Möglicherweise...

Das Leben ist aber nicht Stillstand und Hinnahme. Das Leben ist nicht nur Akzeptanz und Verständnis.
Das Leben ist Wachstum genauso wie Auflösung und Integration der eigenen Schatten.
Das Leben ist Erkenntnis und Entscheidung.
Das Leben ist Vergebung - für andere und für mich selbst!

Das Leben ist
Dankbarkeit für jeden, der mir geholfen hat, zu werden, was ich heute bin!
Dankbarkeit für jeden, der mir auf meinem weiteren Lebensweg hilft!
Dankbarkeit für jede Lebensaufgabe, die ich bestanden habe!
Dankbarkeit für jeden Augenblick des Glücks, den ich erleben durfte.

© Cornelia G. Becker



Die Verantwortung für meine Gesundheit liegt bei mir

Seit mehreren Jahren habe ich mir nun beim Radfahren medizinische Vorträge - aus unterschiedlichen Fachgebieten und aus unterschiedlichen Bereichen (Studien oder ähnliche Kanäle) - angehört.
Das ist eine sehr spannende Erfahrung.

Was ich dabei herausgefunden habe:

  • Es gibt immer mehr spezifische Gruppierungen, die immer mehr Fachwissen anhäufen.
  • Es gibt immer mehr Einteilungen in Symptom-Kategorien und Krankenheiten erhalten ihre Namen, damit man sie besser behandeln kann.
  • Es gibt Aussagen und Statistiken über einzelne Krankheiten und welche Folgen sie voraussichtlich haben werden.
  • Es gibt immer mehr Medikamente und Operationsmöglichkeiten und die Menschen werden wohl immer älter.
  • Es gibt eine unglaubliche Flut von Informationen, die der Fachmann schon nicht komplett kennen kann und der Laie oft nicht versteht.

Das ist zumindest ein Auszug meines Fazits aus den vielen Beiträgen.

Was mich sehr nachdenklich stimmt:

  • Jeder Menschen ist ein Individuum, ein Unikat sozusagen. Für jeden einzelnen Menschen ergeben sich an unterschiedlichen Tagen sehr unterschiedliche Befindlichkeiten, die sich genauso unterschiedlich auf die Krankheitssymptome auswirken. D.h. an zwei Tagen kann ich das Gleiche essen, das Gleiche trinken und alles zur gleichen Zeit wie am Tag davor und trotzdem unterschiedet sich der 1. vom 2. Tag.
  • Je mehr Fachwissen angehäuft wird, desto starrer sind die eingefahrenen Bahnen. Meint:
    Die einen glauben, dass Ernährung die alleinige Ursache für die Krankheiten des Menschen ist. Die anderen sind davon überzeugt, dass die Seele die größte Rolle spielt. Wieder andere denken, dass unsere Wohlstandsgesellschaft und die damit verbundene Bequemlichkeit Schuld hat.
  • Der Profit und die Rentabilität spielen eine herausragende Rolle in der "humanen" Medizin. Das Interesse der Pharmaindustrie, der Krankenhäuser, der Ärzte und Therapeuten ist scheinbar größer, wenn es um die eigene Existenz geht. Das Geschäft mit der "Gesundheit" scheint in sehr lukratives zu sein. Stellt sich die Frage nach dem Eid, den sie alle leisten müssen???
  • Je fachspezifischer die Medizin geworden ist, desto weniger wird der "gesamte" Mensch – Körper, Geist und Seele – als Einheit gesehen.
  • Und was wirklich erschreckend ist:
    Die meisten dieser Kapazitäten sind so von sich überzeugt, dass sie nicht einmal in Betracht ziehen, dass sie von der Mehrheit der Funktionen unseres Körper-Universums überhaupt keine Ahnung haben.


"Götter" in weiß, die glauben, sie wüssten alles... "Narzisten" in Positionen, die so viel Verantwortung übernehmen und bei all diesen Unmengen von Informationen genau wissen, was sie da tun.
Zu allem Überfluss scheint es immer mehr Patienten zu geben, die es mit dem Hinterfragen nicht so eng sehen und diesen "weißen Kitteln" mehr vertrauen entgegenbringen als es umgekehrt der Fall ist.
Wenn es dann zu Diskussionen kommt, ist der Arzt auf jeden Fall der "Wissende" und der Patient belügt sich vermutlich selbst und wird dann schnell in die Schublade "SP" (schwieriger Patient) eingestuft.
Selbstdenkende Menschen, die hinterfragen und wissen wollen, sind heutzutage nicht gewünscht und kosten Zeit. Außerdem sind sie eine Herausforderung. Denn es könnte vorkommen, dass sie so informiert sind, dass der Arzt möglicherweise in die Position kommen könnte, dass er zugeben muss, dass er sich auf diesem Gebiet gar nicht so gut auskennt.

Das soll keine Hetzkampagne gegen Ärzte sein – vielmehr Ausdruck der Hoffnung, dass Patienten wieder mehr bereit sein könnten, sich ihrer Eigenverantwortung bewusst zu werden.
Denn der Arzt muss ihre Schmerzen nicht erleiden. Er muss sich auch nicht operieren lassen. Er stirbt auch nicht an der Krankheit.

Von den verschriebenen Medikamenten möchte ich hier gar nicht erst anfangen, sonst gibt das ein Endlosartikel, den keiner mehr lesen will, weil er ohnehin schon weiß, was drin stehen würde.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ich etwas zur Nachdenklichkeit beitragen konnte.

© Cornelia G. Becker




Eigenverantwortung - oder "Die kleinen Fehler im System"

Wir sind nicht einfach nur Fleisch gewordene Materie.
Wir haben eine Seele und wir haben einen Geist.
Die Symptome, die unser Körper zeigt - ohne Berücksichtigung von Seele und Geist - zu behandeln, sei es mit Medikamenten oder der Einfachheit halber einfach wegschneiden, könnte ein fataler Fehler sein.
Diese Art mit "Problemen" umzugehen, steht nicht im Einklang mit der Ganzheit des Menschen.
Ich glaube, dass jedes körperliche Symptom eine seelisch-geistige Ursache hat.
Solange wir das nicht berücksichtigen wollen, wird die Kostenexplosion in der Medizin vorschreiten und am eigentlichen Problem wird sich vermutlich nicht viel ändern - höchstens kurzfristig.
Ich glaube es ist Zeit, umzudenken und sich an die Eigenverantwortung zu erinnern.
Ärzte sind keine allwissenden "Götter in weiß". Meines Erachtens sind Sie heute mehr und mehr Wirtschaftsunternehmen, die auf ihre eigene Rentabilität achten müssen.
Wobei ich die Frage aufwerfen möchte, ob sie jemals nachhaltig am Gesundwerden des Menschen interessiert waren. Obwohl sie ja diesen Eid geschworen haben.
Ich möchte hier nicht die Ärzte verteufeln!!!!
Ich möchte daran erinnern, dass wir alle eine Eigenverantwortung haben.
Das schließt auch die Verantwortung für Beipackzettel und Operationen mit ein.
Es gibt heute unzählige Möglichkeiten, sich genauer zu informieren und die Thesen eines Arztes zu hinterfragen - sei es mit einer Zweitmeinung oder Recherchen.
Doch Hinterfragen tut weh... denn es schließt das Sich-selbst-hinterfragen mit ein. Und wer gesteht sich schon gerne seine kleinen "Fehler" oder seine "fehlerhaften" Denk- und Verhaltensweisen ein?
Meiner Meinung nach gibt es aber keinen anderen Weg, um wieder gesund zu werden.
Unser Körper reagiert auf das, was wir fühlen und darüber denken... egal, ob es positiv oder negativ ist.
Es ist immer unsere Entscheidung wie wir die kleinen und großen Ereignisse unseres Lebens bewerten und nachfühlen wollen und können.
Wir können es auch jederzeit anders sehen und fühlen.

Darüber nachzudenken und sich selbst zu öffnen, für Dinge, die wir bisher für unmöglich hielten, wäre ein erster Schritt auf einem neuen Weg.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Tag

Cornelia G. Becker

Liebesgedicht meiner Seele

Du liebst die Berge und ihre Seen?
Du magst gerne durch Wälder gehn?
Die Natur ist für Dich eine Symphonie?
Du findest hier Entspannung und Harmonie?

Deine Seele spricht, wenn Du die Augen schließt?
Es sind diese kurzen Augenblicke, die Du genießt?
Ein Regenbogen ist eine liebevolle Brücke für Dich?
Du spürst die Liebe und kommst ins Gleichgewicht?

Du lächelst und ein Lächeln kommt zurück?
Für einen Moment verspürst Du tiefes Glück?
Du erkennst die Schönheit, willst einfach nur sein?
Du lässt die Melodie der Natur in Dein Leben hinein?

Spürst Du diesen Frieden ganz tief in Dir?
Hörst Du meine Seele, sie spricht von mir?
Berührt sie Dein Herz? Erkennst Du mich?
Denn für Dich allein ist dieses Liebesgedicht!

© Cornelia G. Becker

Auf dem Weg zum Selbst

Als Kind wolltest Du die Welt erleben,
wolltest Deine ganz eigenen Wege gehen.
Da Du - wie alle - keine Erfahrung hast
und nicht wusstest, was Du da so machst,
hat man Dir erklärt, wie das richtig geht.
Du hast gelernt, wie man in Gemeinschaft lebt.

Sie haben Dich dressiert und konditioniert.
Sie haben Dich abgeschliffen und uniformiert.
Sie haben Dich für die Gesellschaft funktionsfähig gemacht.
"Wie wehrst Du Dich dagegen?", hast Du vielleicht noch gedacht.

Doch über die Jahre hast Du Dich mehr und mehr tot gestellt,
hast Deine Wut verleugnet und die Anpassung gewählt.
So fällst Du nicht auf, bist in der grauen Masse,
immer schön harmonisch, dass Dich ja keiner hasse.

Mit der Zeit hast Du Dich dann selbst verloren.
Du fragst Dich nun: "Wurde ich jemals geboren?"

Du wachst aus Deinem Dornröschenschlaf auf
und hältst auf Deine Wunden den Finger drauf.
Du stellst Dich der Wut und auch diesem Schmerz,
und fast zerreisst es Dir Dein liebendes Herz.
Du erkennst, was Du in all den Jahren gelebt
und worum es dieser Gesellschaft wirklich geht.

Nun willst Du nicht mehr graue Masse sein.
Du passt in all diese Formen nicht mehr hinein.
Mühsam erkämpfst Du Dir eine neue Position
und gehst heraus aus Deiner traurigen Isolation.

Du stellst Dich in den Wind, zeigst Dein wahres Gesicht,
sagst was Du denkst und fühlst voller Zuversicht.
Was die anderen denken ist Dir nicht mehr wichtig.
Du stehst zu Dir selbst, das allein ist noch richtig.

Dazugehört hast Du all die Jahre schon nicht.
Wen interessiert es schon, wenn Du die Wahrheit sprichst?

Und doch könnte es sein, dass bald alles anders ist,
weil Du Dich veränderst, endlich Du selber bist!

© Cornelia G. Becker


Verantwortung

Der einzige Mensch, den Du nie verlassen wirst, bist Du selbst.
Deshalb ist es wichtig, was Du über Dich denkst und von Dir hältst,
was Du glaubst, wer Du wirklich sein willst und bist,
weil Du Dich sonst um Dein ganzes Leben betrügst.

So wie Du über Dich denkst, so wird Dir geschehen.
Versuche es rechtzeitg zu erkennen auch zu verstehen,
bevor Dir Dein Körper sehr schmerzhaft erklärt,
gegen was sich Deine Seele seit Jahren schon wehrt.

Du kannst die Schmerzen als helfende Freunde sehen,
die Dich auffordern, endlich andere Wege zu gehen.
Gönn Deinem Körper eine Pause, geh einen Schritt zurück,
vielleicht verändern sich Deine Gedanken und auch Dein Blick.

Nimm eine Auszeit und schau auf Dein Leben.
Du bist keine Marionette an irgendwelchen Fäden.
Du hast eine Verantwortung für Dich, komm und stell Dich ihr,
bring Dich ins Gleichgewicht, Körper und Seele danken es Dir.

© Cornelia G. Becker

Das Kind in mir

Da ist ein Kind in mir, das so gerne mal lacht.
Da ist ein Kind in mir, das verrückte Dinge macht.
Es lebt so völlig frei und ungeniert.
Ihm ist es egal, ob es sich blamiert.

Da ist ein Kind in mir, das sich nicht anpassen will.
Da ist ein Kind in mir, das träumt noch ganz viel.
Es lebt in einer ganz anderen freien Welt.
Ihm ist es egal, das Streben nach Macht und Geld.

Da ist ein Kind in mir, das manchmal auch tobt.
Da ist ein Kind in mir, das sehnt sich nach Lob.
Es ist authentisch, gibt sich dem Abenteuer Leben hin.
Ihm ist es egal, dieses ständige Fragen nach Lebenssinn.

Da ist ein Kind in mir, das träumt vom großen Glück.
Da ist ein Kind in mir, das genießt jeden Augenblick.
Es ist voller Hoffnung und Glauben, voller Liebe und Licht.
Ihm ist es egal, wie ein Erwachsener darüber spricht.

Dieses Kind in mir ist so herrlich unbeschwert und frei.
Gesellschaftliche Konditionierungen sind ihm einerlei.
Es träumt - kindlich naiv - von einer besseren schöneren Welt.
Ich bete, dass dieses Kind nicht in der Wirklichkeit zerfällt.

© Cornelia G. Becker

Menschen















Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie hätten mehr Rechte als andere?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie bräuchten mehr als andere?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie wären besser als andere?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die meinen, sie könnten anderen ihren Willen aufzwingen und sie unterdrücken?

Wie kann die Welt in Frieden leben, wenn es Menschen gibt,
die nicht einmal in ihrem kleinen Kreis Frieden halten können?

Dieser Fragenkatalog lässt sich bestimmt noch fortsetzen...

Stellt sich dann aber irgendwann eine ganz besondere Frage:

Wie kann die Welt in Frieden leben, solange es Menschen in der Welt gibt?

© Cornelia G. Becker

Geld und Macht



Mit Geld und Macht wurde noch nicht einmal Hunger gestillt.
Es wurde noch keiner satt, bei einem, der die eigenen Taschen sich füllt.

Mit keinem Krieg wurde jemals Gerechtigkeit errungen.
Bei keinem wurde mit Waffen ein liebendes Herz erzwungen.

Solange wir glauben, mit Geld und Macht zu regieren,
werden wir mehr und mehr die Menschlichkeit verlieren.

© Cornelia G. Becker

Illusion


Dein ganzes Leben ist eine einzige Illusion.
Du glaubst zu wissen - doch was weißt Du schon?
Jeden Tag gibt's neue Beweise, was Wissen heißt
und immer wieder einen, der es dann besser weiß.

Doch vergisst Du die anderen und bleibst nur bei Dir,
dann fragst Du vielleicht: "Was ist wichtig im Jetzt und Hier?"

Es gibt so viele Dinge, die für unsere Gesellschaft zählen.
Doch würdest Du das auch für Dein Leben erwählen?
Brauchst Du all diese scheinbar so wichtigen Dinge?
Hoffst Du wirklich, dass so ein besseres Leben gelinge?

All dieser Status, dieser angebliche Lebenslohn,
ist möglicherweise nur eine einzige Illusion.

© Cornelia G. Becker

Mit den Augen eines Kindes



Mit staunenden Augen bist Du ins Leben gekommen,
doch viel zu schnell hat man Dir Deine Träume genommen.

All Deine Abenteuerlust und Deine Kreativität
wichen einer traurigen und schmerzvollen Realität.

All Deine Liebe, Dein Vertrauen und Dein Licht
wichen dem Alltag - Du verlorst Dein Gesicht.

Dein Wille, Deine Stärke, Deine Entschlossenheit
wichen der gesellschaftlich notwendigen Alltäglichkeit.

Dein Mut, Deine Lust am Leben wurden konditioniert.
All das hat Dich fast zerstört und völlig desillusioniert.

Die Hoffnung ist Dir dennoch erhalten geblieben,
Hoffnung darauf, sie würden Dich irgendwann lieben.

Du verlierst Dich und flüchtest vor der Wirklichkeit,
flüchtest in irgendeine Sucht oder in die Einsamkeit.

Ziehst Dich immer weiter in Dich selber zurück
und träumst verzweifelt von Deinem Lebensglück.

Was haben sie wirklich erreicht in all diesen Jahren?
Haben sie Dich beschützt vor all diesen Gefahren?

Die Zeit heilt alle Wunden, hat mal einer erklärt,
und all die tiefen Narben in Stärke verkehrt.

Doch sie brennen sich auch heute noch tief in Deine Haut...
und eine Frage bleibt: "Warum hab ihr mich nicht geliebt und mir einfach vertraut?"

© Cornelia G. Becker


Schmerz


Woher weißt Du, welchen Schmerz Du in Dir hast?
Wie erkennst Du Deine ganze seelische Last?
Wie kannst Du sie deuten, Deine heftige Reaktion?
Du kennst all das viel zu lange schon...

Längst hast Du die Verantwortung abgegeben.
All die anderen sind schuld an Deinem Leben.
Doch irgendwann warst Du erwachsen genug,
und Schuldzuweisungen waren nur Selbstbetrug.

Viele Jahre später hast Du Vergebung geübt,
hast gelernt, wie man seine Feinde noch liebt.
Doch was ist mit Dir und Deinem Schmerz?
Hast Du auch für Dich ein liebendes Herz?

Vergibst Du auch Dir, was Du Dir angetan hast?
Begreifst Du Deinen Schmerz und die seelische Last?
Ab wann hast Du die Verantwortung abgegeben?
Willst Du heute wirklich noch so weiter leben?

Du allein kannst es ändern - entscheide Dich.
Die Liebe ist in Dir - vergiss das nicht.

© Cornelia G. Becker

Wanderer zwischen den Welten



Wie ein Wanderer zwischen den Welten, so fühle ich mich.
Hinter all dieser Dunkelheit verbirgt sich das ewige Licht.
Hinter all dieser Trauer ist immer wieder nur eines versteckt.
Hinter all den Schmerzen, all dem Leid, hab ich Liebe entdeckt.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten, erkenne ich was ist.
Hinter all der Illusion, sehe ich genau, wer Du wirklich bist.
Hinter all diesen Fragen, die Du immer wieder stellst für Dich.
Hinter all dem, verbirgt sich Dein Herz und Dein wahres Ich.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten, erkenn ich die Seele in Dir,
all Deine unausgesprochenen Fragen, die  höre ich ganz tief in mir.
Wie ein Wanderer zwischen den Welten, ahn ich, was Dich so schmerzt,
lausche in der Stille, die Antwort findest Du in Deinem liebenden Herz.

Wie ein Wanderer zwischen den Welten mit dem Schlüssel zum Tor
schwingt sich die Seele neben mir zum himmlischen Licht empor.
Wie ein Wanderer zwischen den Welten, immer wieder zur rechten Zeit,
bring ich ihr Dankbarkeit, Licht und Liebe und tiefe Glückseligkeit.

© Cornelia G. Becker

Entschuldigungen – Ausreden



  • Ausreden hindern Dich, das zu leben, was Du zu leben hergekommen bist.
  • Ausreden zeigen Dir Deine Ängste.
  • Ausreden nehmen Dir den Mut, Dinge zu tun, die Du eigentlich tun willst.
  • Ausreden sind die kleinen Lügen, die Du längst als Wahrheit sehen willst.
  • Ausreden führen irgendwann zu Depressionen.
  • Ausreden hindern Dich daran, Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen.

Wie auch immer die Vergangenheit gewesen ist, es war IMMER MEINE Entscheidung, es zu tun, wie ich es getan habe.
Allerdings habe ich es jahrelang sehr gut verstanden, mich vor der Verantwortung für mein Leben zu drücken.
Wer hätte es mir auch je beibringen können? Sie wussten es ja selber nicht besser... (Das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Erkenntnis)
Doch wenn es mein Ziel gewesen wäre... dann hätte ich es ja auch lernen können!!!

Es war aber einfacher, sich vor der Verantwortung zu drücken und anschließend die ANDEREN für meine Mutlosigkeit und Verantwortungslosigkeit für schuldig zu erklären.

Denn wenn ich mich fein raushalte und nichts tue, kann ich ja auch nichts falsch machen.
Alles, was dann geschieht, kommt ja von Außen und hat mit mir so gar nichts zu tun.
Ich bin also nur der Re-Aktionär und kämpfe gegen all die "gemeinen" Umstände und die "Ungerechtigkeit" in meinem Leben.

Denn wenn ich Aktionär wäre, hätte ich ja auch die Verantwortung für meine Taten und den eventuellen Misserfolg.
Dann hätte ich außerdem noch das Risiko, ausgelacht und nicht mehr geliebt zu werden.

Ein Misserfolg bedeutet aber nicht den Untergang, wenn ich bereit bin, die Konsequenzen zu tragen und die ganze Aktion zu hinterfragen. Dann kann ich es als Lernaufgabe und Herausforderung ansehen und daran wachsen.
Das setzt allerdings voraus, dass ich tatsächlich bereit bin, die Verantwortung für meine Handlungen zu übernehmen.

Und genaugenommen bleibt mir ohnehin nichts anderes übrig. Denn es gibt niemanden, der die Verantwortung für mein Leben übernehmen würde, wenn ich es nicht selbst tue. Es gibt auch niemanden, der mich vor weiteren "gemeinen" Umständen schützen würde, wenn ich es nicht selbst tue.

Mit viel Glück werden mir diese Umstände ohnehin solange präsentiert, bis ich bereit bin, etwas daraus zu lernen und daran zu wachsen.

Was auch immer geschieht, es ist immer meine Verantwortung, was ich daraus mache, wie ich es sehen will und welche Konsequenzen ich zu tragen bereit bin.

All diese Entschuldigungen und Ausreden sind nur wie kleine Blinklichter, die mir zeigen wollen, in welchen Situationen ich nicht bereit bin, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Sie könnten also meine Freunde sein, die mir nur helfen wollen, konsequent zu mir selbst zu stehen und nicht mich und andere aus Bequemlichkeit und Angst zu belügen.

Lieber mache ich mich unbeliebt für das, was ich tue, als das ich für das, was ich nicht tue, vermeintlich geliebt werde.

Entschuldigungen

Es ist Deine Entscheidung, mit was Du Dich entschuldigen willst.
Es gibt tausend Gründe, warum Du Deine Sehnsucht nicht stillst.
Doch kein einziger hilft Dir zu sein, der Du bist.
Aber Dein Ego befriedigt sich mit dieser List.
Du bist der einzige Chef in Deinem eigenen Haus.
Also red Dich nicht mit Entschuldigungen raus!

© Cornelia G. Becker



Ausreden


Ausreden

Du kannst Dich nicht drücken vor dem, was notwendig ist,
benutzt Du auch Ausreden und so manche List.

Es wir Dir nicht helfen auf Deinem Lebensweg.
Es ist nur ein Umweg, der durch ein Dickicht geht.

Es sind Deine Gedanken, die Dich ständig behindern.
Nimm Dir ein Beispiel an all den kleinen Kindern.

Sie haben noch den Mut und die Abenteuerlust,
sind nicht wirklich gefangen in diesem Gesellschaftsfrust.

Sie leben noch sich selbst und glauben an sich.
Erkennst Du die Sinnlosigkeit Deiner Ausreden nicht?
© Cornelia G. Becker

Leicht in warm und kalt


Sellerie-Salat mit kreativer Vinaigrette

Man nehme:
1 ganze Staude Sellerie
50 g gehobelte Mandeln
2 Essl. Rosinen
1 großer Apfel
1 Lauchzwiebel
Petersilie, Salz, Pfeffer, Chili, Öl und Aperitif-Frucht-Essig

Den Sellerie waschen, die äußeren Stangen in Scheiben schneiden und kurz mit den getrockneten Rosinen blanchieren.
Die inneren Stangen und den Apfel in kleine Würfel schneiden.
Die Mandeln in einer Pfanne hellbraun anrösten.
Aus Essig, Öl, Petersilie, Lauchzwiebel und Sellerieblättern eine Vinaigrette herstellen und über das Gemüse geben.
Der Salat lässt sich sowohl lauwarm als auch kalt servieren.
Für den gesamten Salat (4 Portionen): kcal 650 / 4 BE

Guten Appetit